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Lokalsport
Jahn-West bringt Spitzenreiter Horst die erste Saisonschlappe bei

Düsseldorf. 13 Spieltage lang hatte die MTG Horst Essen die Handball-Landesliga dominiert und bis dahin lediglich einen Punkt abgegeben. Nun erwischte es jedoch auch den Spitzenreiter, der mit 22:27 bei der HSG Jahn/SC West verlor.

Entsprechend erfreut war HSG-Trainer Markus Wölke: "Das war das beste Spiel, seit ich in Oberkassel bin. Alle haben viel Herzblut gezeigt und vor allem in der ersten Halbzeit eine perfekte Deckung gespielt. In der stellten Christian Hännig und Marvin Dworak einen kaum zu überwindenden Innenblock, während sich dahinter Michael Engelen im Tor in Galaform präsentierte."

In der ersten Halbzeit gerieten die Gastgeber nur einmal kurz ins Wackeln, als die Essener nach einer 4:0-Führung der HSG zum 4:4 ausgleichen konnten. Eine Auszeit brachte die Oberkasseler jedoch schnell wieder zurück in die Spur, die früh in die Zweikämpfe gingen und so Horst nicht zu seinem gefährlichen Tempospiel kommen ließen. Nach einer 14:10-Pausenführung der Gastgeber konnte die MTG zwar noch einmal auf 15:16 und 16:17 verkürzen. Die Oberkasseler fanden jedoch immer die richtige Antwort.

Schweren Herzens musste ART-II-Trainer Kai Petersen dem Tabellenzweiten SG Tura Altendorf kampflos die Punkte überlassen: "Wir haben zwei Langzeitverletzte. Zudem stehen weitere Spieler aus beruflichen und privaten Gründen nicht zur Verfügung."

Wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sicherte sich die Fortuna durch einen klaren 32:25-Erfolg gegen den Tabellenletzten TB Wülfrath. "Wir haben in der ersten Halbzeit recht passabel gespielt, aber vorne nicht getroffen. Dadurch sind die Wülfrather dran geblieben", erläuterte Fortunas Trainer Andreas Laschet den 12:12-Halbzeitstand. Bis zum 18:18 war es anschließend weiter ausgeglichen geblieben.

Trotz einer 23:28-Niederlage gegen den Dritten ETB SW Essen fand Burkhard Räker, Trainer der SG Unterrath, anerkennende Worte: "ETB war ein starker Gegner. Deshalb war es eine tolle Leistung von meinen Jungs, die mit einem kleinen Kader ein achtbares Ergebnis erzielt haben." Im zweiten Durchgang zeigten die Gastgeber Moral und kämpften sich mit sechs Toren hinten noch einmal auf 19:19 heran, als Alexander Skorochod nach langer Verletzungspause ein starkes Comeback feierte.

Trotz kleiner Besetzung fuhr die HSG Gerresheim gegen den Vierten TV Cronenberg mit 31:25 wichtige Punkte ein. Sie ließen sich auch durch eine rote Karte für Robin Tillenburg kurz vor der Pause (17:16) nicht aus dem Rhythmus bringen und erzielten nach dem Wiederanpfiff in doppelter Unterzahl zwei Treffer und brachten die Partie souverän nach Hause.

(hinz)
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