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Lokalsport
Kalkum-Wittlaer plant Neuanfang

Düsseldorf. Trainer Holger Sturm baut auf die Offensive und die bisherigen sechs Zugänge. Von Christoph Zabkar

Holger Sturm war in den letzten Wochen nicht zu beneiden. Der neue Trainer des TV Kalkum-Wittlaer musste mit ansehen, wie sich der Kader des Oberliga-Absteigers zunehmend auflöste. Damit steht Sturm ausgerechnet bei seiner ersten Station als Chefcoach im Seniorenbereich vor einer echten Herkulesaufgabe. Doch der Übungsleiter steckt den Kopf deswegen nicht in den Sand, sondern tritt seiner Aufgabe positiv entgegen. "Natürlich waren die vielen Abgänge ein Schock, vor allem weil die Spieler gehen, die den Verein so weit gebracht haben. Aber ich sehe die Situation als eine super Herausforderung und werde mein Bestes geben, um wieder eine einheitliche Mannschaft zu formen", konstatiert der 46-Jährige.

Wie Sturm bekräftigt, stärkt der Vorstand ihm bei seinen Planungen den Rücken und gewährt ihm freie Wahl bei der Kaderzusammenstellung. Sieben Zugänge konnte der Trainer bereits für den Neuaufbau gewinnen. Neben Rückkehrer Nuh Demir (SG Unterrath), Fabién Harrer und Mohamed El Hadi (beide DJK Agon 08) sowie den beiden A-Jugendlichen Julian Gaszak (BV 04) und Julian Platte (FC Büderich) wird sich auch Berkant Jumerovski (zuletzt VfL Benrath) am Neuaufbau des TVKW beteiligen.

Der wichtigste Eckpfeiler in Sturms Planungen dürfte derweil Stephan Bork sein, der ihm künftig als Co-Trainer zur Seite stehen wird. Aufgrund seiner fußballerischen Ausbildung in den Jugendabteilungen von Fortuna Düsseldorf und Schalke 04 sowie anschließenden Spielerstationen beispielsweise beim Wuppertaler SV bringt der 31-Jährige eine Menge Erfahrung mit. "Das Ziel ist es, eine Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern zusammenzustellen und mit ihnen die Klasse zu halten. Da kann sich Stephan mit seiner Fachkompetenz sicher gut einbringen."

In diesem Zusammenhang gewährt Sturm bereits einen Einblick in seine taktische Vorstellung, die seinem Namen doch irgendwie gerecht werden: "Ich bevorzuge ganz klar den Offensivfußball", erklärt er.

Quelle: RP
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