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Lokalsport
Polizei rückt mit großem Aufgebot an

Düsseldorf. Es ging um viel in der Partie zwischen dem FC Bosporus und dem SV Wersten 04. Beide Mannschaften kämpfen um die Qualifikation für die künftig nur noch eingleisige Kreiliga A. Weil vom Heimverein FC Bosporus Verbandsaufsicht angefordert worden war, sah sich Gerd Brockelmann die Partie an. "Es war ein hartes Spiel, in dem es zwei von Schiedsrichter Schikarski richtig entschiedene Platzverweise kurz vor dem Schlusspfiff gab", urteilt er. Auf die Eskalation, die sich nach dem Ende abspielte, habe nichts hingedeutet. Brockelmann beobachtete, wie sich ein Mann vor die Werstener Kabine stellte und mehrfach rief: "Die Nummer 14 soll rauskommen und sich entschuldigen, der hat meinen Bruder beleidigt." Der genannte Spieler, Raul Rodriguez, sei gekommen und die beiden seien in eine Ecke gegangen. Später habe er erfahren, dass es sich um Bosporus-Trainer Cemalettin Demir gehandelt habe. Werstens Trainer Alfred Glubisz sprach davon, dass Demir seinen Spieler sofort ins Gesicht geschlagen habe.

Die wegen einer körperlichen Auseinandersetzung mehrerer Personen alarmierte Polizei rückte mit elf Wagen und zahlreichen Beamten an, doch die Auseinandersetzung von lediglich zwei Personen sei schon beendet gewesen, heißt es. Wechselseitige Anzeigen wegen Körperverletzung und Beleidigungen seien aufgenommen worden.

(mjo)
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