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Lokalsport
Sportfreunde peilen den Aufstieg an

Düsseldorf. Gerresheims Kicker landeten in den Vorjahren immer auf Platz zwei oder drei.

Werner Nowak macht eine klare Aussage, wenn er nach dem Ziel der Sportfreunde Gerresheim, bei denen er im siebten Jahr Trainer ist, gefragt wird. "Wir wollen in den nächsten zwei Jahren aufsteigen", legt er sich fest. Sieht man sich die Platzierungen des Vereins an, der seine Heimat An der Leimkuhle in Gerresheim hat, scheint das durchaus kein zu hochgegriffenes Ziel zu sein. Seit dem Aufstieg in die A-Liga in der Saison 2006/07 kamen die Sportfreunde acht Mal auf einen einstelligen Tabellenplatz ins Ziel. Die jüngsten drei Spielzeiten fand man die Gerresheimer sogar immer unter den drei besten Mannschaften der Liga.

Für Nowak und den neuen sportlichen Leiter Frank Phlegin gab es darum auch keinen Grund, den Kader der Blau-Roten groß zu ändern. Auch dehalb nicht, weil die Leistungsträger des vergangenen Jahres wie Torjäger Sebastian "Baum" Giera (19 Tore) und Kapitän Sebastian Wild (13) dem Klub die Treue hielten.

Aus den Zugängen ragt Heimkehrer Daniel Palac hervor. Den 29-jährigen Offensivspieler, der früher bei TuRU 80 und dem TuS Bösinghoven in der Oberliga gespielt hat, zieht es nach einem Jahr beim Landesligisten Rather SV wieder zurück zu seinen Wurzeln in Gerresheim. "Von ihm verspreche mir noch mehr Durchschlagskraft im Sturm", gesteht Nowak und erinnert daran, dass sein Angreifer Thomas Oevermann von den Zuspielen Palacs besonders profitiert habe und es so auf 23 Tore gebracht hat.

In Patrick Kosselt (Eller 04) für die Innenverteidigung und Florian Apfel (Mettmann) für das Mittelfeld hat der Trainer zwei neue Spieler zur Verfügung. Timo Gast (TuRU 80), Timur Hellfritzsch und Timo Braun (eigene Jugend) versuchen, drei ganz junge Akteure Plätze im Kader zu bekommen. Stürmer Sascha Schildt will nach einer Auszeit wieder Anschluss finden.

"Ich habe zuletzt 27 Feldspieler und drei Torleute im Training gehabt. Bei dem riesigen großen Programm in dieser Saison sind das nicht zu viele", sagt Nowak. Nicht sicher ist er, wen er für die größten Konkurrenten seines Teams hält. "Das ist eine zusammengewürfelte Liga in dieser Spielzeit, die ich nicht genau übersehen kann. Aber den SV Oberbilk, Ratingen 04/19 II und Agon könnte ich mir in der Spitzengruppe vorstellen".

Und wie sieht er den Lokalrivalen TuS Gerresheim? "Seit der Spielzeit 2011/12 lagen wir am letzten Spieltag immer vor dem TuS. Das soll auch in diesem Jahr so bleiben. Wenn wir Erster werden, kann der TuS ruhig Zweiter werden."

(mjo)
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