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Gastronomie
Das Victorian feiert seine Wiedereröffnung nach dem Umbau

Düsseldorf. Ein solchen Ansturm haben die Chefs, Restaurant-Leiter André Greven und Sternekoch Matthias Hein, im alten, neuen Restaurant "Victorian" an der Königstraße nicht erwartet. Mit mehr als 200 Geladenen war es gestern Abend zum Auftakt in die neue Ära knackig voll. Manche der Stammgäste, darunter Hans-Jürgen Tüllmann, CC-Geschäftsführer, die auf der Königsallee aufgewachsene Modeexpertin Monika Gottlieb, Nicole und Josef Hinkel sowieCDU-Politiker Olaf Lehne, mussten zweimal hinschauen - so sehr hat sich nach dem acht Wochen dauernden Umbau das Victorian gewandelt.

Als Reminiszenz an vergangene Zeiten ist eigentlich nur noch die Bar geblieben, und auch ist die anders, vor allem kleiner geraten. "Wir haben unser Konzept umgekrempelt und nicht nur die Optik", erklärt Matthias Hein, der nun in einer offenen Showküche seine Künste zelebriert. Zu Live-Soul-und Gitarren-Klängen wurden Flying-Food-Häppchen gereicht, darunter Ravioli mit Kräutern aus Bilk, orientalische Perlhuhnbrust mit Quinoa und gebeizte Bergische Forelle.

Seinen ersten großen Auftritt im Victorian hatte Sommelier Santos Düster (bislang bekannt aus dem Tafelspitz). Der 29-Jährige hat den Chambrair (Weinklimaschrank) mit feinen Tröpfchen bestückt und erzählte, dass er "kleine Winzer mit moderaten Preisen" an die Kö holt. Auf die Frage, warum denn die Fassade des Lokals noch mit einer Plane verhüllt sei, gab es nur eine knappe Antwort: Irritationen mit städtischen Bau-Institutionen seien der Grund.

(dh)
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