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Hotel
"The Fritz" feiert schon vor der Eröffnung

Düsseldorf. "Das Fritz ist nicht das Ritz, obschon wir gern mit dem Charme legendärer Grand Hotels spielen", sagt Eva Hermann, die Direktorin im neuen sechsstöckigen Boutique-Hotel "The Fritz" an der Adersstraße 8. Noch ist nicht alles fertig wie die Rooftop-Zimmer, aber bevor Ende des Monats erste Gäste einziehen, steigt heute zur langen Einkaufsnacht die erste Pre-Opening-Party.

In den vergangenen Monaten wurde bis auf die Grundmauern das ehemalige Hotel "Bristol" aus den 1950er Jahren "scheibchenweise" entkernt und für 4,5 Millionen Euro realisiert. Weil das Haus mit 31 Zimmern (Preise ab 236 Euro die Nacht) vor allem auch "ein Treffpunkt für internationale, lebenslustige Leute sein will, die gerne andere treffen", fällt man gleich mit der weißen Bar ins Haus. Statt klassischer Lobby mit Rezeption ist der Tresen zugleich ein Check-in-Desk, und der Gast kann sein Zimmer per Handy öffnen. Für das Design von den Steckdosen bis zu den Cocktailgläsern zeichnet die Niederländerin Vivian van Schagen verantwortlich. Sie spielt mit Holz und Marmor, den Farben Gold, Schwarz und Weiß. In der Küche hat ein Sauerländer das Sagen: Der 27 Jahre alte Benjamin Kriegel (zuletzt war er im Drei-Sterne-Haus Überfahrt am Tegernsee und Victorian) hat zusammen mit dem Sternekoch Robert J.K. Kranbenborg ein Konzept entwickelt, das unter Schlagworten wie Landpartie und Wasserstoff viele kleinere Probier-Gerichte bietet. Alles lässig-fein, ohne viel Gedöns.

(dh)
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