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Flingern
Am Flinger Broich ist noch Platz für ein Spaßbad

Flingern. In der ersten Sitzung des Sportausschusses in diesem Jahr beschlossen die Stadtpolitiker einstimmig den Bau und die Sanierung des Allwetterbades in Flingern. Roland Kettler von der Bädergesellschaft erläuterte den Politikern die Planungen für das Bad, das dann aus einem komplett neuen Hallenbad bestehen und dessen Freibad saniert werden soll.

Knapp 22 Millionen Euro soll die Maßnahme, die Teil des Bäderkonzeptes 2020 ist, kosten. Baubeginn soll bereits im zweiten Quartal dieses Jahres sein. Nach Bodengutachten und -sondierungen der vorhandenen Bauteile sollen ein Sportbecken von 25 Meter Länge mit acht Bahnen entstehen, ein Nichtschwimmerbecken mit Hubboden, ein Sprungbecken mit Drei-Meter-Plattform sowie ein Ein-Meter-Sprungbrett als Hallenbad. Außen sollen das 50-Meter-Schwimmerbecken, das Nichtschwimmer- und Sprungbecken saniert werden. Hierfür werden die vorhandenen Betonwannen genutzt, ein Bauwerk aus Edelstahl soll sie ergänzen. Insgesamt wird es weniger Wasserfläche geben, aber das Bad sei in den siebziger Jahren für Besucherzahlen konzipiert gewesen, die heute unrealistisch seien, so Kettler. Eine Baufläche wird noch frei gehalten auf dem Gelände am Flinger Broich für zukünftige Erweiterungen. Denkbar wäre auch ein Spaßbad, sagte Kettler auf Nachfrage.

Besonderer Wert wird auf die Barrierefreiheit der Umkleidekabinen gelegt. Darüber wäre noch Platz für Gewerbe, hier gebe es bereits Gespräche mit Interessenten, aber auch Finanzierungsbedarf.

(tt)
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