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Oberkassel
Wohnungen und Stadthäuser an Hansaallee genehmigt

Oberkassel. Ein viergeschossiges Mehrfamilienhaus mit Staffelgeschoss, Tiefgarage, 50 Fahrradabstellplätzen und insgesamt 18 Wohnungen ist auf dem ehemaligen Rheinbahngrundstück Hansaallee 29, 29 a-e geplant. Gebaut wird nach Paragraf 34 (muss sich in die Bestandsbebauung einfügen). Im Seitenflügel sollen fünf dreigeschossige Stadthäuser mit privaten Gärten und darüber liegenden Stadtmaisonetten errichtet werden. Die Zufahrt zur Tiefgarage erfolgt über die Hansaallee und die zukünftige private Planstraße im rückwärtigen Bereich des Wohngebäudes.

Die linksrheinischen Bezirksvertreter genehmigten den Bauantrag einstimmig. Damit hat die Düsseldorfer Wohnungsbaugesellschaft (DWG) nach dem ersten, nun auch den zweiten Bauabschnitt für das Grundstück an der Hansaallee zwischen Heerdter Sandberg und dem Verwaltungsgebäude der Rheinbahn unter Dach und Fach. Im September 2015 hatten die Bezirksvertreter, ebenfalls einstimmig, den ersten Bauabschnitt für ein viergeschossiges Mehrfamilienhaus genehmigt. Vorgesehen sind 46 Mietwohnungen, 14 davon sollen öffentlich gefördert werden. In der Tiefgarage haben 48 Autos Platz, 60 werden oberirdisch eingerichtet.

Mit den beiden Neubauten sind dann auch die etwa 100 Jahre alten Wohnhäuser, in denen einst Rheinbahnangestellte ihr Zuhause hatten, endgültig Geschichte. Die Doppelhäuser haben zuletzt einen heruntergekommenen Eindruck gemacht. Trotzdem waren einige Oberkasseler mit dem Abriss nicht einverstanden. Die Bürger wurden aber nicht gehört, weil das Grundstück wie auch das von Holz-Brockmann aus dem Bebauungsplanverfahren für den benachbarten Belsenpark ausgeklammert worden war. Grundlage für die Neubebauung ist der Rahmenplan für den Güterbahnhof Oberkassel.

(hiw)
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