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Reisholz
Kleine Künstler spuken durch das Bürgerhaus

Reisholz. Bei "Kinder machen Kultur" tummelten sich am Freitag große und kleine Besucher im Bürgerhaus Reisholz. Von Marie Dawin

Ob eine schaurig-schöne Gruselgeschichte oder doch lieber ein Theaterstück über den keltischen Ursprung Halloweens - im Saal des Bürgerhauses gab es am Freitagnachmittag ein buntes Programm aus Musik, Tanz und Theater.

Bereits seit Anfang der Woche trafen sich die sechs- bis zwölfjährigen Künstler in insgesamt vier Einrichtungen in Reisholz und Hassels, um unter dem Motto "Geister, Hexen und Gespenster" an ihren verschiedene Aufführungen zu arbeiten. Gemeinsam präsentierten sie die Ergebnisse des Projektes nun ihren Freunden und Verwandten. "Vor dem Auftritt waren die Kinder natürlich etwas aufgeregt, aber es hat alles super funktioniert", sagt Rolf Drüen, der die kreativen Köpfe im Bürgerhaus betreute. Er bereitete mit seiner elfköpfigen Gruppe ein kleines Theaterstück und Bühnenbild zum keltischen Halloween "Samhain" vor. Der Spaß bei der Sache steht für ihn klar im Vordergrund. "Die Kinder können ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Für das Lagerfeuer auf der Bühne haben wir zum Beispiel Krepppapier, Lampen und einen Ventilator benutzt", sagt er.

Neben Basteln und Malen stand auch Theater spielen auf dem Programm, was bei den Kindern besonders gut ankam, wie Rolf Drüen erzählt: "Alle waren total motiviert, so dass wir super in der Zeit lagen. Viele Kinder wollen gerne noch mal schauspielern." Aber auch die anderen drei Einrichtungen hatten sich für die Besucher abwechslungsreiche Vorführungen ausgedacht. Der Kinderclub "in der Donk" brachte die Gäste mit einer gespenstischen Geschichte zum Gruseln. Für musikalische Unterhaltung sorgte hingegen die Gruppe der Kinderbücherei Hassels, die mit Instrumenten, wie Sansula oder Trommel, ein spannendes Märchen erzählte.

Zum Abschluss trugen die Teilnehmer des Ernst-Lange-Hauses der Diakonie noch ihren Hexentanz vor. Danach fiel der Vorhang und der Spuk war vorbei. In zwei Jahren gibt es dann das nächste Herbstferienprojekt für kleine Künstler.

Quelle: RP
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