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Wersten
Die KAB-Wersten beendet ihre traditionsreiche Geschichte

Wersten. Der Beschluss fiel einstimmig: In Anwesenheit von Präses Pfarrer Frank Heidkamp und Michael Inden vom Stadtverein der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) löste sich die Werstener KAB im Seelsorgebereich "Düsseldorfer Rheinbogen" auf und übergab ihre 56 Mitglieder in den KAB-Stadtverein. Damit nimmt man "In den Benden" Abschied von einer 54-jährigen Geschichte der bis dato eigenständigen Orts-Arbeitnehmer Bewegung.

"Es war die Aufbruchstimmung der 60er Jahre, in denen Fragen der sozialen Entwicklung eine zentrale Rolle spielten", so resümierte der Vorstand die Geschichte des am 15. April 1962 gegründeten Ortsvereins. Dem Leitmotiv "Eigentum in Arbeitnehmerhand" sahen sich die damals 200 KAB'ler verpflichtet, als sie mit der Wohnungsbaugesellschaft "Familienhilfe" diese Idee mit dem Bau von 168 Eigenheimen und mehreren Mietshäusern in den Benden umsetzten.

"In mehr als 50 Jahren hat sich aber die Welt verändert und wir sind älter geworden", so der scheidende Vorstand. Darum habe man bei der Jahresversammlung Ende 2014 alters- und krankheitsbedingt keine Mitglieder mehr gefunden, die bereit waren, Vorstandsaufgaben zu übernehmen. Daraufhin erklärte der Vorstand, bis Ende 2015 kommissarisch im Amt zu bleiben und bei der Jahresversammlung 2016 nach Gesprächen mit dem Stadt- und Diözesanverband einen Mitgliederbeschluss herbeizuführen, der besagt, den Ortsverein aufzulösen und in den KAB-Stadtverein Düsseldorf zu überführen.

Dies hat verständlicherweise zukünftig Veränderungen zur Folge, doch war sich die Hauptversammlung 2016 einig, persönliche Verbindungen bei monatlichen Treffen vor Ort weiter zu pflegen sowie die Angebote der Seelsorgeeinheit und die des KAB-Stadtvereins zu nutzen.

Positiv aufgenommen wurden zuvor die Jahresberichte von Schriftführer Karl Heinz Kruse, Kassierer Peter Sobotta und Kassenprüferin Ursula Schiefer. Ehrungen hielt der Vorstand für Bernhard und Lieselotte Kreisel, Karl-Heinz Ordelheide, Marianne Bauer und Anneliese Rudolph für 60-jährige Mitgliedschaft sowie für Gertrud Tobias für 50-jährige Treue zur KAB bereit. Abschließend wurden Fragen zum Beitragseinzug, der Zusendung der Zeitschrift "Impuls" und zur Beibehaltung der Andachten besprochen.

(lers)
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