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Wersten/Holthausen
Viele Projekte sind in der Umsetzung

Wersten/Holthausen: Viele Projekte sind in der Umsetzung
Auch die Awo-Ranch gehört zum Stadtteiltreff. Die Ställe werden innerhalb des Neubau-Projektes abgebrochen und auf einem dahinterliegenden Grundstück neu errichtet. FOTO: Göttert
Wersten/Holthausen. Der jetzt vorgelegte Zwischenbericht zum Städtebauförderungs-Programm "Soziale Stadt" fällt recht positiv aus. Von Andrea Röhrig

Ob Umbau des Innenhofes an der Burscheider Straße zu einem Nachbarschaftsgärtchen oder der Neubau des Bolzplatzes an der Reusrather Straße - für beide Projekte konnte die Stadt sich eine finanzielle Beteiligung des Bundes und des Landes sichern. Denn beide sind Teil des seit 2011 laufenden Städtebauförderungs-Programms "Soziale Stadt" für ein festgelegtes Gebiet von Wersten (Süd-Ost) und ein kleines Stückchen von Holthausen.

Innerhalb dieser von der Stadt Düsseldorf und der Politik als förderwürdig angesehenen Zone wohnen auf einer Fläche von 240 Hektar rund 18.000 Menschen. Ausgewählt wurde es - neben einem Bereich von Rath und Mörsenbroich - für das Programm "Soziale Stadt", weil sich dort trotz "seiner integrierten Lage und einer guten Verkehrsanbindung, strukturelle Schwächen und eine Tendenz zur Abwärtsentwicklung zeige", heißt es in dem Zwischenbericht. Insgesamt läuft der Förderrahmen über fünf Jahre. In dem Bericht wird konstatiert, dass "viele Fortschritte und Aktivitäten schon jetzt anerkennend wahrgenommen würden".

Fünf Millionen Euro stellt die öffentliche Hand für Maßnahmen in dem Gebiet im Düsseldorfer Süden bereit - vier davon seien bereits ausgegeben worden, informiert die Verwaltung nun die zuständige Bezirksvertretung 9 in dem Papier. Doch es geht bei dem Projekt nicht nur darum, öffentliches Geld auszugeben, sondern auch Investitionen aus privaten Mitteln anzustoßen. Dieser Effekt sei auch in dem Gebiet von Wersten und Holthausen bereits ablesbar. Private Gelder seien insbesondere als Modernisierungs- und Neubauinvestitionen der Wohnungsunternehmen zu verzeichnen. So hat unter anderem die Wohnungsbau-Tochter der Stadt, die SWD, an den Hochhäusern entlang der Küppersteger Straße die Umgestaltung der Eingänge und der Pförtnerlogen mitfinanziert. Vor allem aber in Wersten sollen noch weitere Aktivitäten im Wohnumfeld der Hochhäuser an der Küppersteger Straße erfolgen.

Zwischen Januar und Juni dieses Jahres wurden die einzelnen Projekte auf den Stand ihrer Umsetzung geprüft. Sechs von zwölf Einzelprojekten seien umgesetzt worden, heißt es. Zum Vergleich: In dem Soziale-Stadt-Gebiet Rath/Mörsenbroich sind es sieben von 17.

Vor kurzem hat die Stadt erste Arbeiten für den Neubau des Aktivtreffs, den die Arbeiterwohlfahrt an der Immigrather Straße als Stadtteiltreff betreibt, ausgeschrieben. Der entsprechende Ratsbeschluss war im September ergangen. Der Neubau soll rund drei Millionen Euro kosten. Das Projekt wird vom Land und vom Bund mit insgesamt rund 1,8 Millionen Euro gefördert. Die restlichen gut 1,2 Millionen Euro trägt die Stadt Düsseldorf.

Quelle: RP
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