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Duisburg
Breitbandversorgung wird ausgebaut

Duisburg. Schnelles Internet dank Bundesmitteln auch in abgelegenen Gebieten.

Bis 2018 soll es in ganz Deutschland schnelles Internet mit mindestens 50 Mbit pro Sekunde geben. Die Breitbandversorgung durch die Provider ist allerdings an vielen Stellen bisher nicht zufriedenstellend umgesetzt, so auch in Duisburg. Sowohl aus Wohngegenden als auch aus Gewerbegebieten sind Unterversorgungen und entsprechende Bedarfe geäußert worden.

Daher hat die Bundesregierung ein Förderprogramm für den Breitbandausbau auf den Weg gebracht, um den Ausbau hochleistungsfähiger Breitbandnetze in unterversorgten Gebieten zu unterstützen, in denen in den kommenden drei Jahren kein privatwirtschaftlicher Netzausbau zu erwarten ist. Die Stadt Duisburg hat aus Berlin einen Förderbescheid in Höhe von 50.000 Euro erhalten.

Oberbürgermeister Sören Link macht sich schon lange für dieses Thema stark und freut sich über die Zusage. "Nicht nur in den ländlichen Gebieten, auch in den Kommunen gibt es Nachholbedarf. Das habe ich in den vielen Gesprächen zu dem Thema auch auf Bundes- und Landesebene immer wieder deutlich gemacht. Jeder sollte Zugang zu einem schnellen Internet haben. Dies gilt sowohl für Privatpersonen, aber auch für die Unternehmen in unserer Stadt."

In einem ersten Schritt werden mit den Fördermitteln Beratungsleistungen finanziert, kündigt die Stadt an. Ziel der Beratungsleistung sei es, die bestehenden Versorgungslücken in Duisburg zu identifizieren und zu dokumentieren, um dann die Breitbandinfrastruktur bedarfsgerecht aufbauen zu können.

Die Stadt Duisburg müsse darauf reagieren und wolle sich zukunftssicher aufstellen. Als koordinierende Stelle werde sich die städtische Tochter DCC Duisburg CityCom GmbH um das Projekt kümmern, so die Stadt-Pressestelle.

Quelle: RP
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