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Duisburg
Kein Geld für die Abfahrt zur Duisburger Freiheit

Duisburg. Lange hatte es gedauert, bis die Bezirksregierung zustimmte, an der A 59 eine gesonderte Ausfahrt für das geplante Möbelzentrum auf dem Gelände der Duisburger Freiheit zu genehmigen. "Mit großem Bedauern habe ich zur Kenntnis nehmen müssen, dass es für den Umbau der Anschlussstelle Duisburg-Hochfeld in diesem Jahr keinen Landeszuschuss geben wird", teilte CDU-Ratsmitglied Frank Heidenreich im Anschluss an Beratungen beim RVR mit. Die Bezirksregierung Düsseldorf verweise zur Nichtberücksichtigung auf ein mit der Kommune im Herbst vorigen Jahres geführtes Programmgespräch, bei dem es insbesondere um die Baureife gegangen sei, so Heidenreich, der Vorsitzender des zuständigen Strukturausschusses beim Regionalverband Ruhr ist.

Für den Umbau der Anschlussstelle werden Gesamtkosten von 8,7 Millionen Euro veranschlagt. "Die Nichtberücksichtigung des Umbaus lässt erwarten, dass sich jetzt eine Weile nichts tut. Die ausbleibenden 5,6 Millionen Euro Zuwendungen wird die Stadt Duisburg kaum selber zahlen können. Insgesamt ist das bedauerlich, weil das Förderprogramm dieses Jahr um 60 Millionen Euro höher ausfällt." Möglich sei dies durch die erfolgte Verlängerung der Förderung des Straßenbaus in den Städten und Gemeinden durch die Bundesregierung. Der Regionalverband Ruhr (RVR) ist der Zusammenschluss der 53 Kommunen der Metropole Ruhr. Als zuständiger Regionalrat berät er alle raumbedeutsamen Fördermaßnahmen die aus dem Landeshaushalt finanziert werden z. B. das Förderprogramm Kommunaler Straßenbauprogramm. Die Abweichungen von den Empfehlungen der Regionalräte hat das zuständige Landesverkehrsministerium gegenüber dem Landtag zu begründen.

(hch)
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