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Duisburg
Schneefall am Morgen - für die WBD kein Problem

Duisburg. So manch einer rieb sich gestern Morgen verwundert die Augen, als er vor die Haustüre trat. Über Nacht hatte es geschneit, für Autofahrer und Fußgänger keine gute Aussicht. Im Berufsverkehr kam es wie gewohnt zu Behinderungen, weil viele Autofahrer in diesen Breiten bekanntlich mit Schnee und Glatteis nicht gut zurecht kommen. Von Jan Luhrenberg

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) waren wie gewohnt gut vorbereitet. "Am Wochenende war es ja schon kalt", erklärt Sprecherin Silke Kersken den Grund dafür, dass Kontrollfahrten schon frühzeitig durchgeführt wurden. Das Vorbehalts- und Rettungswegenetz stehen dabei immer im Fokus. Vorbehaltsstraßennetz sind in der Regel alle leistungsfähigen Hauptstraßen.

Als sich gestern an die frostige Nacht Schneetreiben anschloss, bedeutete dies einen größeren Aufwand für die Wirtschaftsbetriebe. Im Einsatz waren 20 Großstreuer für die Fahrbahnen, 22 Kleinstreuer für Geh-, Rad- und Überwege sowie kleinere Pritschenwagen.

Es ist zwar nicht das erste Mal, dass die Wirtschaftsbetriebe in diesem Jahr in Lauerstellung sind, um dem Schnee und der frostigen Kälte entgegenzutreten. Aber im Großen und Ganzen sei der Winter bislang recht mild gewesen, was übrigens auch für 2015 gilt, so Silke Kersken. Damals sind insgesamt 2000 Tonnen Streugut eingesetzt worden. Gestern waren es 95 Tonnen. "Regelmäßig bekommen wir neue Daten des Deutschen Wetterdienstes", erläutert Silke Kersken, "zurzeit können wir nur von Tag zu Tag planen. Wird es notwendig, heute Abend noch zu streuen, wird dies passieren. Ansonsten planen wir momentan so, dass morgen ab 4.30 Uhr wieder Kontrollfahrten durchgeführt werden", sagte sie gestern.

Quelle: RP
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