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Duisburg
TÜV: Immer weniger Autos mit erheblichen Mängel

Duisburg. Insgesamt 59,1 Prozent der Autos, die im vergangenen Jahr vom TÜV in Duisburg quasi auf "Herz und Handbremse" gecheckt wurden, hatten keine Mängel. Die Sachverständigen fanden bei 15,7 Prozent nur geringe Mängel, so dass annähernd jedes dritte Fahrzeug auf Anhieb eine neue TÜV-Plakette erhielt. Aber: Bei aber fast jedem vierten Auto wurden erhebliche Mängel festgestellt, so dass in diesen Fällen ohne Reparatur nichts ging in Sachen Plakette. Im Jahr davor waren es deutlich mehr. Als völlig verkehrsunsicher wurde nur ein einziges Auto aus dem Verkehr gezogen. Im Zuständigkeitsbereich des TÜV NORD war der durchschnittliche Pkw, der geprüft wurde, 9,5 Jahre alt und hatte rund 97.000 Kilometer Laufleistung auf dem Tacho.

Jürgen Lawrenz, Leiter der TÜV-Station Duisburg 1, sagt zu dem Ergebnis: "Wir freuen uns über diese Entwicklung der Mängelquoten. Schließlich bauen die Hersteller gute Autos und legen Wert auch auf die Langzeitqualität." Die Autofahrer kümmerten sich mehr um Wartung und Pflege ihrer Fahrzeuge. "Besonders freuen würde es uns auch, wenn der kurze Check der Beleuchtungsanlage vor Fahrantritt zur Regel wird." Dass die Beleuchtungsanlage nämlich mitunter stiefmütterlich behandelt wird, zeigt auch die Verteilung der Mängelgruppen. Hier liegt "Licht, Elektrik" in der Statistik wieder weit vorne. Insgesamt ergibt sich in der TÜV-Statistik als Reihenfolge für die am häufigsten auftretenden Mängelgruppen "Licht, Elektrik", "Umweltbelastung" und "Bremse".

Wer noch mit einer braunen TÜV-Plakette für 2016 unterwegs ist, sollte sich bald einen Termin geben lassen. Mit dem Jahreswechsel ändert sich die Farbe der 'fälligen' Plaketten von Braun auf Rosa. Wer den TÜV-Termin überzieht, wird zur Kasse gebeten. Nach mehr als zwei Monaten ist ein Verwarnungsgeld fällig und ab dem 8. Monat kommt noch ein Punkt in Flensburg hinzu.

Quelle: RP
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