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Emmerich
Hinze (SPD): Herbert Ulrich malt ein Angstszenario

Emmerich. Der SPD-Bürgermeisterkandidat Peter Hinze nimmt Stellung zu den Aussagen von Herbert Ulrich (CDU) zur Schullandschaft: "Ich verstehe, dass Herr Ulrich in Zeiten des Bürgermeisterwahlkampfes wieder seine angsteinjagende Flinte aus dem Schrank holt und wie bereits bei der Diskussion um eine neue Schulform in Emmerich versucht, Eltern und Schüler damit zu verunsichern, dass das Willibrord-Gymnasium durch die derzeitige Diskussion gefährdet sei.

Bis zuletzt hat die CDU durch ihren schulpolitischen Sprecher Herbert Ulrich versucht, die Gesamtschule in Emmerich zu verhindern. Er malte schon damals das große Angstszenario: Das Willibrord-Gymnasium würde der Gesamtschule geopfert. Schon damals großer Unsinn. Unser Ziel ist es, für beide Schulsysteme und ihre Kinder schon heute und für die Zukunft optimale Verhältnisse zu schaffen. Beide Schulen verfügen über fundierte pädagogische Konzepte.

Diese Konzepte sollen in eine angemessene 'Schularchitektur' umgesetzt werden. Genau deshalb hat der Schulausschuss (einstimmig übrigens) unseren SPD-Antrag befürwortet, alle Beteiligten an einen Tisch zu holen und keine vorschnellen monetär begründeten Gebäude-Entscheidungen zu treffen. Schulpflegschaft, Schulträger, Schulleitungen, Politik und erfahrene Architekten sollen hier die beste Lösung schaffen. Erst dann soll der Rat im Sinne der Kinder entscheiden.

Jetzt schon Stimmung für oder gegen etwas zu machen, ohne die Ergebnisse dieses Prozesses abzuwarten, halte ich nicht für förderlich. Dass die Gesamtschule ein Gewinn für Emmerich ist, zeigt sich bereits jetzt auch im guten Miteinander beider Schulen. Es geht nicht um den Streit über Begrifflichkeiten - es geht um die Zukunft unserer Kinder."

Quelle: RP
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