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Emmerich
Kleine Sorgen-Tour der Praester CDU

Emmerich: Kleine Sorgen-Tour der Praester CDU
Gestern war Ortsbegehung in Praest, hier am Spielplatz hinter dem Johannesheim. FOTO: Stade Klaus-Dieter
Emmerich. Schon im Vorfeld hatten Praester Bürger den CDU-Ortsverbandsvorsitzenden Guido Langer und den Ortsvorsteher Wilhelm Nakath angesprochen und auf einige Probleme und Mängel in Praest aufmerksam gemacht. Gestern lud die CDU Praest zu einem Rundgang durch Praest und Berg ein. Mit dabei war Dr. Stefan Wachs, Erster Beigeordneter der Stadt.

Amtsplatz: Die Einfahrt steht bei starkem Regen unter Wasser. Wachs stellte fest, dass die Beetflächen so verdichtet sind, dass das Wasser nicht versickern kann. Er gibt das an den Bauhof weiter.

Kreuzung Raiffeisenstraße/Johannesstraße: Ein Bürger machte darauf aufmerksam, dass diese Kreuzung schlecht einsehbar ist. Dort sollen Sträucher weggeschnitten werden. Im Verlauf der Raiffeisenstraße gibt es abgefahrene Randsteine. Man müsse diese wieder neu einsetzen und dahinter mit Erde befüllen.

Spielplatz hinter dem Johannesheim: Durch den dichten Baumbewuchs kommt keine Sonne durch, die Spielgeräte setzen Grünbelag an. "Wir würden gerne die drei Birken absägen lassen", sagte Nakath. Stadtgärtner Georg Holtkamp solle prüfen, ob man die Bäume aufasten kann.

Kerstenstraße/B8: "Hier fehlt die Beleuchtung", sagte Guido Langer. Wachs: "Im Rahmen der Betuwe-Baumaßnahme "Bahnüberführung", die an der Baumannstraße entsteht, ist hier an der Bushaltestelle eine Beleuchtung vorgesehen." Diese Maßnahme soll im nächsten Jahr fertiggestellt sein.

Nakath äußerte die Besorgnis, dass nach Beendigung der Baumaßnahme viel mehr Verkehr über den Bergerweg gehe. Dieser sei sehr eng. Um das Abfahren der Ränder zu verhindern, wären Rasengittersteine eventuell eine Lösung.

Von-der-Recke-Straße: Abgefahrene Seitenstreifen, bei denen das Flickwerk nichts bringe, wurden bemängelt. "Das muss von Grund auf mit einem vernünftigen Unterbau aufgearbeitet werden", sagte Nakath. Wenn die Betuwe-Pläne hier umgesetzt werden, dann werde das eine Anliegerstraße, erklärte Dr. Wachs. "Die Frage ist, wann es soweit ist", sagte der Ortsvorsteher.

Krähen in den Bäumen an der Schule: Krähendreck und Geschrei würden viele Bürger stören. "Die Krähen stehen unter Naturschutz. Alle Maßnahmen müssen von der Naturschutzbehörde genehmigt werden", sagte Dr. Wachs. Da die Bäume nicht auf dem Schulgelände stehen, hätte man keine zwingenden Argumente dagegen.

(moha)
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