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Emmerich
Künstler gehen im Rheinmuseum an Land

Emmerich: Künstler gehen im Rheinmuseum an Land
FOTO: Heinz Kunkel
Emmerich. Viel los war am Sonntag im Rheinmuseum. Diesmal waren viele unbekannte Gesichter, die eine weite Anreise aus dem Klever Südkreis angetreten hatten, dort. 15 Gelderner Freizeit-Künstler, die bereits über 50 Ausstellungen organisiert haben, gingen im Rheinmuseum an Land.

Im Gepäck jede Menge Motive, die sich mit dem Thema Wasser auseinandersetzen. Alle Techniken von Acryl bis zur Ölmalerei - alles ist vertreten.

Auffallend direkt im Eingangsbereich des Erdgeschosses des Gebäudes ist ein großes Bild der Künstlerin Hildegard Jacobs-Douteil aus Kevelaer. "Niederrhein im Wandel der Zeit", dargestellt als Uhr, beschreibt die Entwicklung vom Jahre 0 bis in die 1990er-Jahre. Triumphierend um 12 die Emmericher Rheinbrücke. Die findet sich auch - allerdings eher aus der Distanz gemalt - in einer Arbeit von Dietmar Franz wieder. Leuchtend Rot, wie sich das Bauwerk derzeit auch in der Nacht präsentiert und mit auffällig blauen Flussfarbe kommt das Gemälde daher. Auf den Spuren von Hein Driessen scheint Heinz Mecklenburg etwa mit seinem "Hochwasser an der Niers zu sein". Kopfweiden und der kleine linksrheinische Fluss lassen gerade die Herzen der Emmericher höher schlagen.

Bei einem Pressegespräch anlässlich der Kreis Klever-Kultourtage sei der Kontakt zu den Gelderner Künstlern zustande gekommen, so Museumsleiter Herbert Kleipaß. "Wir suchten nach etwas Neuem außerhalb von Geldern und dann hat Herr Kleipaß gesagt: Machen sie es doch bei uns und stellen aus", so Sprecherin Ingrid Schade, die die Räumlichkeiten im Rheinmuseum mit den Lichtverhältnissen als perfekt bezeichnet.

Die Familie der Freizeit-Künstler feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen.

(DK)
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