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Emmerich
Neumarkt: Schoofs peilt 2017 an

Emmerich. Der Neumarkt-Investor Josef Schoofs rechnet damit, dass zum Jahreswechsel alle baurechtlichen Genehmigungen für sein Projekt vorliegen. In diesem Falle könnte im Frühjahr 2017 mit dem Bau begonnen werden. Von Markus Balser

Mitteilungen von Josef Schoofs sind eher rar. Vielleicht auch ein Grund dafür, warum der Neumarkt-Investor aus Kevelaer so häufig in der Kritik stand. Jetzt hat Schoofs in einer Presseerklärung Auskunft über den aktuellen Stand des Projektes gegeben und einen möglichen Baubeginn im Frühjahr 2017 genannt.

Der könnte dann erfolgen, wenn nach den Sommerferien der Ausschuss für Stadtentwicklung den Offenlagebeschluss der Bebauungspläne fasst. Weitere Schritte: Offenlage der Pläne im Herbst, Baurecht zum Jahreswechsel und schließlich Satzungsbeschluss für die Bebauungspläne im Februar 2017 durch den Rat. Wenn es so käme, "ist es nach derzeitiger Einschätzung möglich, dass die bauliche Umsetzung im Frühjahr 2017 erfolgen kann", beschreibt Schoofs seinen Zeitplan.

Für den Neumarkt vorgesehen ist ein mit einer Tiefgarage (für circa 130 Pkw-Stellplätze) versehener Gebäudekomplex, in dem im Erdgeschoss neben Penny (Fläche: 1085 Quadratmeter), MediMax (1400 Quadratmeter) und einer Frische-Arena (250 Quadratmeter) auch ein weiterer Fachmarkt (695 Quadratmeter) untergebracht werden soll - welcher Art, steht allerdings noch nicht fest.

Über den Gewerbeflächen sind drei mehrgeschossige Gebäude mit 59 Wohnungen (insgesamt 4200 Quadratmeter Wohnfläche) geplant. Sie sollen in der Form eines Atriums mit Wegen, kleinen Gärten sowie einem Pavillon gestaltet werden. In einem separaten, direkt angrenzenden Gebäude für die Gasthausstiftung stehen zu ebener Erde Räumlichkeiten für die Caritas (345 Quadratmeter) zur Verfügung. Die Obergeschosse beherbergen zehn weitere Wohnungen mit einer Gesamtfläche von weiteren rund 600 Quadratmetern, die in das Atrium angeschlossen sind.

Dass es seit dem Zuschlag für Schoofs im Jahr 2011 (siehe Infobox) immer wieder zu Verzögerung gekommen ist, begründet der Investor mit der Komplexität des Vorhabens. Je zentraler gelegen und größer ein Projekt sei, umso rasanter der Zuwachs an Aufgaben, die für Außenstehende nur schwer zu erkennen seien. Einer nur wenige Monate andauernden Bauphase gingen Jahre der Projektentwicklung voraus, so seine Erfahrung aus mehr als 250 realisierten Bauprojekten. Unkenrufe und "teilweise berechtigte pessimistische Äußerungen" seien in diesen Fällen oft typisch und müssten akzeptiert werden. Am Ende zähle jedoch nur das Ergebnis.

Quelle: RP
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