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Emmerich
"Novemberleuchten" an der Mühle

Emmerich. 40 Stände mit einem attraktiven Angebot lockten zahlreiche Besucher nach Elten. Von Monika Hartjes

Herrliches Sonnenwetter lockte am Sonntag zum "Novemberleuchten" an der Eltener Mühle zahlreiche Besucher an. Viele machten einen gemütlichen Spaziergang hinauf zum "Möllenbölt" oder kamen mit dem Fahrrad. An etwa 40 Ständen rund um die Mühle gab es ein hochwertiges Warenangebot. "Wir haben in diesem Jahr die Veranstaltungsfläche etwas ausgeweitet und die Straße mit einbezogen. Auch zusätzliche Sitzmöglichkeiten haben wir aufgestellt", erklärte Touristikchefin Dr. Manon Loock-Braun.

Und das war auch gut so, denn viele Besucher nutzten das schöne Wetter, um sich ein sonniges Plätzchen zum Verweilen zu suchen und sich mit den anderen Gästen gemütlich zu unterhalten. Das MühlenBistro bot Getränke, Kuchen und Snacks an. Der Musikverein Elten präsentierte ein abwechslungsreiches Musikprogramm. Ein Bummel über den schönen Markt zeigte die bunte Warenpalette - nicht nur von hiesigen Händlern sondern auch von Künstlern aus der weiteren Umgebung. "Unser Novemberleuchten findet zum vierten Jahr statt und ist mittlerweile auch überregional bekannt. Viele Händler sind von Anfang an dabei, aber wir haben auch einige neue", sagte Manon Loock-Braun. Etliche Gäste kamen auch aus den benachbarten Niederlanden. Christina Fiedler aus Hamminkeln hatte filigrane Betonschalen und Windlichter im Angebot. "Ich bin jetzt das dritte Jahr hier, zuerst mit Selbstgenähtem, seit zwei Jahren mit den Schalen. Hier herrscht eine sehr nette Atmosphäre", sagte sie. Aus Kaffeesatz, gemischt mit Acrylfarben, bestanden die farbenfrohen "Lava"-Bilder, die Dirk Posdena aus Kleve verkaufte. "Ich experimentiere gerne, und das kam dabei heraus", sagte der Hobbykünstler, der zum ersten Mal dabei war. Nicole Zapusek bastelte aus Filmdosen bunte Lichterketten. "Die sind als indirekte Beleuchtung oder Einschlaflicht für Kinder sehr gefragt", erzählte die Dinslakenerin. Bei Christel Damen konnten die Besucher "Vrasselter Pflaume" probieren, ein Likör aus einheimischen Früchten. Auch sonst hatte die Vrasselterin einige Leckereien zu bieten: Bratapfelkonfitüre, Tomaten-Jam, Quitten-Gelee, Eier- und Mirabellenlikör, Bärlauch- und Chilli-Limette-Salz. "Alles handgemacht, nichts aus dem Thermomix", meinte sie. Söhni Wernicke verkaufte Schwipp-Bögen und Holzlaternen, es gab Schutzengel-Bilder, Schmuck, Taschen aus Filz, Naturkosmetik, Weihnachtsdekoration, Gestricktes, Puppenkleider und Schlüsselanhänger, Knöpfe und Männchen aus "Steinen vom Niederrhein", gesammelt am Rheinufer.

Bei einer Tombola konnten die Besucher schöne Preise gewinnen, unter anderem einen Reisebüro-Gutschein, Segelflug, Präsentkorb und einen Mühlenworkshop-Gutschein für fünf Personen. Die Gewinnnummern werden auf der Facebookseite der Stadt Emmerich und in der Presse veröffentlicht.

Die Kinder freuten sich über ein Karussell und über den Ballonkünstler "Magic Maik" Schugt. Müller Frank Heeren und seine drei Lehrlinge führten durch die Mühle. Wolfgang Willmer und Peter Runge werden im Dezember ihre Vorprüfung ablegen. Bestehen sie diese, sind sie berechtigt, an der staatlichen Prüfung im Frühjahr teilzunehmen. Jürgen Jeloneks Vorprüfung ist im Frühjahr. .

Am Abend kam Regierungspräsidentin Annemarie Lütkes, um Bürgermeister Peter Hinze die Urkunde zur Reprädikatisierung Eltens zu überreichen. Mit einem Feuerwerk endete das Novemberleuchten.

Quelle: RP
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