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Rees
Reeser Stadtansicht: Schenkung ans Museum

Rees. Das historische Rees, mit Öl auf Leinwand gemalt von Willi Angenendt, ist der jüngste Neuzugang des Städtischen Museums Koenraad Bosman. Familie Kux aus Wesel, die das 1,4 mal 1,2 Meter große Bild 1965 in einer Weseler Galerie gekauft hat, wollte es nun den Reesern geben - und der Vorstand der Koenraad-Bosman-Stiftung nahm diese Schenkung in der jüngsten Kuratoriumssitzung dankbar an. Zunächst bleibt das Gemälde im Archiv des Städtischen Museums Koenraad Bosman.

Exakt heute vor 20 Jahren, am 30. April 1996, beschloss die Stadt Rees, das kurz vor seiner Eröffnung stehende Museum im Haus Am Bär 1 nach seinem Förderer zu benennen. Der niederländische Ingenieur und Unternehmer Koenraad Bosman (1918-2000) hatte nicht nur seine Sammlung nieder(rhein)ländischer Gemälde eingebracht, sondern auch den Umbau des historischen Eckhauses Keim zum Museum ermöglicht.

Seit der Kriegszerstörung des historischen Stadtkerns am 16. Februar 1945 hatte Rees kein Museum mehr. Zuvor war es im Krantor am Rhein untergebracht, das ebenfalls der Bombardierung zum Opfer fiel.

(ms)
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