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Für den SVV war es eine gefühlte Niederlage

Lokalsport: Für den SVV war es eine gefühlte Niederlage
Der Treffer von Jeremias Geurtsen (re.) reichte nicht. Am Ende kam der SV Vrasselt in Pfalzdorf nicht über eine Punkteteilung hinaus. FOTO: Thorsten Lindekamp
Vrasselt. Das frühe Tor von Jeremias Geurtsen reicht nicht. Kurz vor Schluss fällt der Ausgleichstreffer. Von Simon Jansen

Für Bezirksligist SV Vrasselt war das gestrige 1:1-Unentschieden zweifelsohne eine gefühlte Niederlage. Nicht nur, dass der Ausgleichstreffer des Gastgebers erst in der 86. Minute fiel. Da Tabellenführer SV 08/29 Friedrichsfeld ebenfalls nur Remis spielte, hätten die Schützlinge von Spielertrainer Sascha Brouwer mit einem Sieg beim Schlusslicht den Abstand zum Spitzenreiter auf drei Punkte verkürzen können. Durch die Punkteteilung bei Alemannia Pfalzdorf hat der SV Vrasselt aber als Tabellendritter weiterhin fünf Punkte Rückstand auf den Tabellenführer.

Natürlich waren die Voraussetzungen auf dem mit Wasserpfützen übersäten Pfalzdorfer Aschenplatz alles andere als gut. Bei Dauerregen und teils heftigem Wind war ein vernünftiges Spiel nicht immer möglich. Kapitän Zufall bestimmte in einigen Szenen das Geschehen. Dennoch wäre es zu einfach, das Unentschieden ausschließlich auf die Platzverhältnisse zu reduzieren. Spielentscheidend war die Tatsache, dass es der SVV versäumte, die frühe Führung trotz mehrerer Chancen auszubauen.

Der Bezirksligist aus Vrasselt erwischte einen Auftakt nach Maß. Nachdem Vrasselts Spielführer Mathias Pfände nach acht Minuten an der Latte gescheitert war, machte es sein Offensivpartner Jeremias Geurtsen nur 120 Sekunden später besser. Aus knapp 16 Metern hämmerte Geurtsen den Ball mit seinem starken linken Fuß zum 1:0 in den linken Winkel (10.). Der Gastgeber trat im Offensivbereich erstmals nach 26 Minuten in Erscheinung, als eine Ecke von Kevin Schiller auf die Vrasselter Latte prallte. Etwas Pech hatte der SVV zu Beginn der zweiten Halbzeit, als der ansonsten umsichtig pfeifende Schiedsrichter Yasin Kaya bei einem Foulspiel an Gerrit Eul zum Ärger der Gäste nicht auf Vorteil entschied - Eul wäre ansonsten alleine auf Pfalzdorfs Keeper zugelaufen (51.).

Pfände hatte in der zweiten Hälfte die größte Chance zum 2:0. Nachdem er den Schlussmann bereits umspielt hatte, hätte er nur noch ins leere Tor schießen müssen, verzog aber - wobei zur Verteidigung von Pfände die widrigen Platzverhältnisse zu nennen sind (62.). Als auch Sören Hoffmann und im Nachschuss Marco Buscher scheiterten (68.), dürften einige Vrasselter wohl erstmals an den Spruch mit den vergebenen Torchancen gedacht haben. So kam es dann auch. Nachdem Frank Angenendt nach 76 Minuten für Erkens eingewechselt worden war, erzielte er zehn Minuten später das 1:1 (86.). Zuvor hatte es die SVV-Hintermannschaft mehrfach nicht geschafft, den Ball aus der eigenen Gefahrenzone zu befördern. "Wir haben mehrere Chancen liegen gelassen und müssen das 2:0 machen. Letztlich müssen wir uns an die eigene Nase fassen", erklärte Vrasselts Spielertrainer Sascha Brouwer nach der Partie. SVV: Pollmann - Janßen, Geurtsen, Schnake (18. Eul), Pfände, Lohmann, Hoffmann (80. Warthuysen), Klaßen, Brouwer, Schulz, Buscher.

Quelle: RP
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