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Lokalsport
Hö.-Nie. stellt sich auf einen kampfstarken VfB Hilden ein

Niederrhein. Drei ganz wichtige Punkte hat der SV Hönnepel-Niedermörmter am Mittwoch mit dem 2:0 über den SC Kapellen/Erft eingefahren. Doch die Truppe muss trotz des optisch guten zwölften Tabellenplatzes weiter mit der Abstiegsangst leben. Die U 23 des MSV Duisburg hat als Tabellenfünfzehnter nur zwei Punkte weniger auf dem Konto. Es bahnt sich für etliche Mannschaft ein enorm spannender Kampf um den Klassenerhalt ein.

Morgen genießen die Mannen von Trainer "Schorsch" Mewes erneut Heimrecht und treffen auf den punktgleichen VfB Hilden. Trainer Mewes will nach der unglücklichen Niederlage im Hinspiel (2:3) von seinem Team schnörkellosen Fußball sehen. In der jetzigen Situation sei risikoreiches Spiel völlig fehl am Platze: "Wir müssen wieder konzentriert bei der Sache sein und viel Laufbereitschaft zeigen. Hilden spielt einen ähnlichen Stil wie wir und agiert viel mit langen Bällen. Daher müssen wir hinten sehr wachsam sein."

Im Team des VfB bilden Jannik Weber und Stefan Schaumburg die Sturmspitzen, die auf Grund ihrer Körpergröße sehr kopfballgefährlich sind. Somit muss die Heimmannschaft vor allem bei Standardsituationen aufpassen. Mewes: "Gegen einen direkten Konkurrenten müssen wir zu Hause gewinnen, ein Unentschieden ist zu wenig." Im Falle einer Niederlage droht dem SV das Abrutschen auf den Abstiegsplatz. Bei dann nur noch zwei Heim- und sechs Auswärtsspielen wäre die Situation für die Mewes-Truppe sehr brenzlig.

Am gestrigen Freitag absolvierte Hö.-Nie. nur ein leichtes Training. "Die Spieler müssen regenerieren, die englische Woche zehrt an der Substanz", meint Mewes, der hofft, dass seine Mannen ein ähnlich engagiertes Spiel abliefern wird wie am Mittwoch, als mannschaftliche Geschlossenheit und Leidenschaft die Basis zum Erfolg waren: "Wir sollten uns aber auf eine sehr kampfstarke Hildener Mannschaft einstellen."

(hgs)
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