| 00.00 Uhr

Emmerich
Stadt setzt biologisches Mittel gegen den Eichenprozessionsspinner ein

Emmerich: Stadt setzt biologisches Mittel gegen den Eichenprozessionsspinner ein
Raupen des Eichenprozessionsspinners FOTO: Landwirtschaftskammer
Emmerich. Die Stadt Emmerich bekämpft auch in diesem Jahr wieder den Eichenprozessionsspinner. Es werden in den nächsten Tagen rund 600 Bäume im gesamten Stadtgebiet behandelt, wie jetzt mitgeteilt wurde.

Die feinen Härchen der Eichenprozessionsspinner können beim Menschen nach Hautkontakt oder beim Einatmen zum Teil schwere allergische Reaktionen hervorrufen. "Bevor die Raupen in den Monaten Juni bis August jedoch wieder in großen Scharen auftreten, wird die Stadt Emmerich am Rhein die Eichenprozessionsspinner im Rahmen der Gefahrenabwehr - wie auch in den vergangenen Jahren - frühzeitig bekämpfen", schreibt die Stadt.

Nur durch vorbeugende Maßnahmen könne sichergestellt werden, dass die Population eingedämmt und insbesondere stark frequentierte öffentliche Bereiche auch während der Sommermonate gefahrlos genutzt werden könnten. Daher werden in den nächsten Tagen rund 600 Eichen im Emmericher Stadtkern und in den Ortsteilen mit einem Bekämpfungsmittel auf biologischer Basis besprüht, das für den Menschen ungefährlich ist.

Die Aktion wird ausschließlich in öffentlichen Bereichen durchgeführt, die regelmäßig genutzt werden. Dazu zählen etwa Kinderspielplätze, Schulen oder Friedhöfe. Behandelt werden aber auch Eichen an stark frequentierten Radwegen. An weniger stark genutzten Straßen, Wegen und Plätzen, an denen mit Eichenprozessionsspinnern zu rechnen ist, werden demnächst Schilder mit entsprechenden Warnhinweisen und Verhaltensregeln aufgestellt.

Die Stadt Emmerich bittet die Bevölkerung um Verständnis für diese Aktion. "Schließlich ist es gemeinschaftliches Ziel, Gesundheitsgefährdungen für die Bevölkerung zu vermeiden und die betroffenen öffentlichen Flächen auch während der Sommermonate gefahrlos nutzen zu können", schreibt sie.

Für Fragen in Sachen Eichenprozessionsspinner und Bekämpfungsaktion steht Georg Holtkamp von den Kommunalbetrieben Emmerich zur Verfügung. Er ist unter der Rufnummer 02822 925634 zu erreichen.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Emmerich: Stadt setzt biologisches Mittel gegen den Eichenprozessionsspinner ein


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.