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Erkelenz
ALDI Erkelenz baut neu und wird größer

Erkelenz: ALDI Erkelenz baut neu und wird größer
Der Plan des Projektentwicklers VDH zeigt die künftige Struktur des ALDI-Geländes an der Adam-Opel-Straße mit Drogeriemarkt, vergrößerter Verkaufsfläche und neu geordneten Parkplätzen. FOTO: VDH
Erkelenz. Eine Besonderheit für ALDI wird die energieoptimierte Bauweise sein. Ende des Jahres ist die Fertigstellung des Filial-Neubaus an der Adam-Opel-Straße geplant. Von Angelika Hahn

Die ALDI-Filiale Erkelenz an der Adam-Opel-Straße stellt sich neu auf. Es entsteht am bisherigen Standort ein komplett neuer, größerer Bau, der auch innen mit einer großzügigeren Gestaltung aufwarten soll. Vor allem wird der neue ALDI im Konzern ein Vorreiter in Sachen energieoptimiertes Bauen werden. Darüber informierte der Projektentwickler Hans-Otto von der Heide, Geschäftsführer der VDH Projektmanagement GmbH (mit Sitz im Erkelenzer GIPCO), gestern im Gespräch mit der RP.

Für den Neubau wird die Filiale ab 2. Mai schließen. Dann werde, so von der Heide, zunächst das Gebäude entkernt, wiederverwertbare Bestandteile dem Recycling zugeführt, bevor am 18. Mai der Abriss durch das Heinsberger Unternehmen Frauenrath beginnt. Dies so schonend wie möglich für die benachbarten Geschäfte, verspricht von der Heide, wenngleich es natürlich nicht ganz ohne Staub gehen werde. Es seien jedoch keine Altlasten zu entsorgen, betont von der Heide.

Anschließend entstehe ein kompletter Neubau mit 1200 Quadratmetern Verkaufsfläche - derzeit sind es 920 Quadratmeter. Daneben, schräg versetzt, wird ein Drogeriemarkt auf 650 Quadratmeter Grundfläche gebaut. Den Mieter will ALDI jedoch erst später benennen. Zudem werden die Parkplätze auf dem Areal komplett neu gestaltet, auch das angrenzende Teilstück der Adam-Opel-Straße - es ist eine ALDI-Privatstraße - werde komplett erneuert, informiert der Projektentwickler.

Das für das Unternehmen landesweit Neue ist das Energiekonzept. Von der Heide: "Bis auf den Strom wird dabei komplett auf Fremdenergie verzichtet." Das Gebäude werde über eine Photovoltaik-Anlage und Wärmerückgewinnung aus dem Fußboden ("Betonkernaktivierung) versorgt. "ALDI Erkelenz ist hier Vorreiter", konstatiert von der Heide stolz.

Architektin Michaela Wienand, die den ALDI-Neubau als Projektleiterin von VDH betreut, verweist noch auf ein anderes Novum der neuen Filiale. Eingangsbereich, Lichtführung und Innengestaltung werden den Kunden mehr Raum zwischen den Regalen geben, gedacht wurde dabei auch an behinderte Menschen. Zudem gibt es künftig eine Kundentoilette. Am äußeren ALDI-Erscheinungsbild wird sich jedoch nichts ändern.

Wert lege das Unternehmen auf die Information, dass die Mitarbeiterstellen (derzeit 15) erhalten bleiben, sagt der Projektentwickler. Für die Bauzeit würden die Erkelenzer Beschäftigten in Filialen der Umgebung eingesetzt, die sich durch mehr Personal auf eine zeitweise wachsende Kundzahl einstellen. Angepeilt ist laut von der Heide für die Fertigstellung des neuen ALDI - nach optimistischer Schätzung - das Jahresende.

Quelle: RP
 
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