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Erkelenz
Diskussionsrunden über "Zukunft statt Braunkohle"

Erkelenz. Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Umwelt- und Naturschutz am 24. September in Erkelenz zu Gast.

Vor zehn Jahren hat sich in Pulheim das bundesweit tätige Aktionsbündnis "Zukunft statt Braunkohle" gegründet. Gebündelt sind darin mehr als 20 Umweltverbände und Initiativen, darunter die Klima-Allianz Deutschland, unter deren Dach weitere mehr als 100 Mitgliedsorganisationen aus Kirchen, Entwicklungsorganisationen, Umweltverbänden, Gewerkschaften, Verbraucherschutzorganisationen und Wirtschaftsverbänden agieren. Zu seinem Zehnjährigen lädt "Zukunft statt Braunkohle" für Samstag, 24. September, zu einem Forum unter der Überschrift "Wie geht's weiter ohne Braunkohle?" nach Erkelenz ein.

Mit Impulsen, Vorträgen und Diskussionsrunden werden namhafte Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Umwelt- und Naturschutz das Forum gestalten. So sprechen Professor Dr. Peter Hennicke, ehemaliger Präsident des Wuppertal Instituts und Mitglied des Club of Rome, Johannes Remmel, NRW-Umweltminister, und Frank Löllgen, Landesbezirksleiter der Gewerkschaft IG BCE. Vortragen werden aber auch Tina Keller von "Ende Gelände", Dorothee Berthold von der Bürgerinitiative "Zukunft statt Braunkohle - Region Lützen" und Tagungsleiter Dirk Jansen, Geschäftsleiter des BUND NRW, der in einer Ankündigung zum Forum erklärt: "Die jüngsten Ereignisse in den Braunkohlenrevieren haben deutlich gemacht, wie wichtig ein gesamtgesellschaftlicher Konsens für den Weg zum Ausstieg aus der Braunkohle ist. Mit dem Forum wollen wir einen Beitrag zur Versachlichung der häufig hitzig geführten Debatte leisten. Den Gewerkschaften kommt dabei eine bedeutende Rolle zu. Wir freuen uns deshalb ganz besonders, auf unserem Forum auch mit Spitzenvertretern der IG BCE diskutieren zu können."

Beginnen wird die Veranstaltung am 24. September um 14 Uhr mit der Begrüßung durch Dirk Jansen und den Erkelenzer Bürgermeister Peter Jansen. Enden soll der offizielle Teil um 18.50 Uhr mit der Präsentation eines "Erkelenzer Appells" für eine Energieversorgung ohne Braunkohle; bis 22 Uhr werden danach ein Büfett, Musik und Gespräche angekündigt. Der Austausch in zwei Diskussionsrunden am Nachmittag wird für 15.40 Uhr und 17.50 Uhr angekündigt. In der ersten Runden sprechen nach ihren Vorträgen Hennicke, Dirk Jansen, Löllgen und Remmel, in der zweiten Runde geht es um die Frage "Wie weiter mit dem Widerstand gegen Braunkohle?", an der sich unter anderen Greenpeace, "Grüne Liga" und "Ende Gelände" beteiligen wollen."

Der Eintritt zum Forum in der Stadthalle am Franziskanerplatz ist frei. Um Anmeldung wird bis zum 19. September im Internet gebeten: www.zukunft-statt-braunkohle.de/anmeldung.

(spe)
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