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Erkelenz
Idee für Gründerzentrum Erkelenz

Erkelenz. Erkelenzer SPD sieht "strategische Lücke" im Wettbewerb um Unternehmen.

Die SPD fordert für Erkelenz, ein städtisch unterstütztes Existenzgründerzentrum zu entwickeln. Dazu haben die Sozialdemokraten einen Antrag an den Stadtrat gerichtet, zu dem Fraktionsvorsitzender Rainer Rogowsky erläutert: "Erkelenz steht als Stadt und Wirtschaftsstandort im ständigen Wettbewerb um gewerbliche Neuansiedlungen. In dem Zusammenhang hat der strategische Ansiedlungsaspekt, ein städtisch unterstütztes Existenzgründerzentrum zu entwickeln und hier gerade für jüngere Gründungsinteressierte gute Startbedingungen anzubieten, bisher keine maßgebliche Rolle gespielt."

Mit dem Angebot eines solchen Zentrums will die SPD drei Ziele unterstützt wissen: "Die Schließung einer strategischen Lücke im Marketing für den Wirtschaftsstandort, die Förderung einer vielfältigeren und attraktiveren Wirtschaftsstruktur sowie die Schaffung neuer und eventuell dauerhafter Arbeitsplätzen." Vorstellbar sind für die SPD "besonderes Angebot an Gewerbeflächen" und "besondere Mietkonditionen im Zusammenhang mit der Nutzung einer bereits bestehenden und geeigneten Liegenschaften". Möglicherweise müsse eine solche aber auch erst von der Stadt Erkelenz errichtet werden, um eine "existenzgründerfreundliche Infrastruktur" zu schaffen.

Auf Antrag der SPD soll die Stadtverwaltung zunächst eventuell vorhandene Konzept- und Nutzungsideen dem Stadtrat zur Diskussion stellen oder ansonsten solche Ideen entwickeln und dafür notwendige Investitionskosten ermitteln. Kooperationen mit bestehenden Gründerzentren in der Region könnten dabei aus Sicht der Sozialdemokraten in Betracht gezogen werden.

(spe)
 
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