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Erkelenz
Neuerungen für den Erka-Stadtbus

Erkelenz. Fünf neue Haltestellen, ein neues Fahrzeug - die WestVerkehr präsentiert die Neuerungen für Dezember. 2017 soll Hückelhoven einen Stadtbus bekommen. Von Andreas Speen

Seit einem guten Jahr rollt der Erka-Bus durch Erkelenz. Er verbindet die Wohngebiete mit der Innenstadt und hat im Zentrum zahlreiche andere Linien ersetzt, so dass nun weniger Busverkehr unterwegs ist. Die erste Jahresbilanz der WestVerkehr fällt positiv aus, jedoch sah sie auch Verbesserungspotenziale - die werden zum 13. Dezember umgesetzt. Dies kündigte gestern Geschäftsführer Udo Winkens an.

Auf Anregung von Kunden wird es ab dem 13. Dezember, dem Tag der allgemeinen Fahrplanänderungen, fünf neue Haltestellen geben: am Gymnasium/Friedhof, Hoogenhof, an der Pestalozzischule sowie an der Aachener Straße und am Rewe-Markt. "Wir haben die Routen der EK4 optimiert, außerdem haben wir verlässlichere Anschlusszeiten zwischen Bus und Bahn geschaffen sowie eine Taktung des Stadtbusses, die man sich besser merken kann", erklärte Winkens. Er hoffe, dass vor allem die verbesserte Verknüpfung von Bus und Bahn von Pendlern honoriert werde.

Alle Neuerungen sind in einem Faltblatt zusammengetragen, das sowohl die Linienführung als auch Abfahrtzeiten beinhaltet. Es liegt kostenfrei im Rathaus und im West-Kundencenter am Bahnhof aus. Unverändert bleibt der Fahrpreis von 1,60 Euro.

Angeschafft hat die WestVerkehr ein neues Fahrzeug, das als Erka-Bus die Stadt durchquert - 240 Kilometer am Tag. Es hat wie der Vorgänger Platz für 22 Fahrgäste und kann dank einer Klapprampe auch von Rollstühlen und Kinderwagen benutzt werden. Der Kleinbus ist vollklimatisiert und verbraucht zehn Prozent weniger Dieselkraftstoff. Winkens bezeichnete es als "äußerst umweltfreundlich", was dem Ansinnen der Stadt Erkelenz zugutekomme, etwas für mehr Klimaschutz zu machen.

Dass das Stadtbus-Angebot gut angenommen wird, ermittelte die WestVerkehr zum Ende des ersten Betriebsjahres anhand von Zahlen. Benutzten Anfang dieses Jahres mehr als 600 Fahrgäste pro Woche den Bus, so sind es im November 750 gewesen. "Diese 25-prozentige Steigerung freut uns sehr", sagte Udo Winkens und stellte in Aussicht, dass dieses Angebot auch auf Geilenkirchen (ab 2016) und Hückelhoven (ab 2017) übernommen werden soll.

Der Erkelenzer Bürgermeister Peter Jansen sprach beim ersten Stadtbus im Kreis Heinsberg von "etwas Gutem, das die WestVerkehr auf den Weg gebracht hat. Ich freue mich jedes Mal, weil ich den Erka-Bus noch nie ganz leer gesehen habe, dafür oft gut besetzt."

Quelle: RP
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