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Erkrath
Hilfeschreie: Hubschrauber-Einsatz über Erkrath

Erkrath. Mehr als zwei Stunden lang wurde am Dienstagabend am Römerweg in Alt-Erkrath nach einem vermissten Mann gesucht. "Weiß einer, warum der Hubschrauber über Erkrath kreist?" – keine fünf Minuten, nachdem die ersten Rotorblätter über der Stadt zu höre sind, wird diese Frage bei Facebook gepostet.

Das ist fast immer so, in so einer kleinen Stadt fällt der Hubschrauber eben auf. Am Dienstagabend suchte die Polizei tatsächlich mit dem Hubschrauber nach einem vermissten Mann. Mit Hilfe der Infrarotkameras sind Umrisse von Menschen auch in absoluter Dunkelheit zu erkennen. Ein Anrufer hatte der Polizei gegen 18.15 Uhr gemeldet, er habe Hilfeschreie am Römerweg in Höhe des Hauses Ratelbeck gehört. Darüber hinaus gab der Zeuge an, er habe SOS-Signale (Drei mal kurz, drei Mal lang, drei Mal kurz) von einer Taschenlampe oder einem Mobiltelefon wahrgenommen.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Nicht nur mit dem Hubschrauber, sondern auch mit der Hundestaffel wurde nach dem Vermissten gesucht. Bei dem mehr als zwei Stunden dauernden Einsatz wurde niemand gefunden. Als vermisst wurde in Erkrath auch niemand gemeldet.

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