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Geldern
Kita: Für SPD Beiträge nicht zu hoch

Geldern. Nicht so recht gefallen hat der SPD Geldern der Artikel über die Kindergartenbeiträge. Wie berichtet, fordern Kämmerer von kleinen Gemeinden, die Beiträge anzuheben, weil sie in Nachbarkommunen höher seien. Zwischen Issum und Geldern etwa gibt es teilweise Unterschiede von 100 Euro im Monat. Dass die Gebühren höher seien, treffe bei einem einfachen Vergleich zu, so Andreas van Bebber, stellvertretender SPD-Fraktions-Chef in Geldern, allerdings lohne sich der Blick auf die Details. "Für Familien mit mehreren Kindern und auch Kindern in unterschiedlichen Betreuungsangeboten bietet die Gebührengestaltung der Stadt Geldern eine deutlich weitergehende Beitragsermäßigung", meint van Bebber.

In Geldern greife die Beitragsermäßigung für das zweite Kind und die Beitragsbefreiung ab dem dritten Kind nicht nur - wie auch im Kreis - für Familien, deren Kinder eine Kindertagesstätte oder Kindertagespflege in Anspruch nehmen, sondern auch für Kinder, die die Offene Ganztagsschule oder eine flexible Betreuung in der Grundschule nutzen. Damit würden mehr Familien an dieser Stelle entlastet. Darüber hinaus liege auch die Einkommensgrenze für die generelle Beitragsfreiheit in Geldern oberhalb der des Kreises.

"Zusätzlich sind in Geldern für die beiden beitragspflichtigen Kinder deren Beiträge jeweils zur Hälfte zu entrichten, während im Kreis der jeweils geringere Beitrag erlassen und der höchste Betrag weiterhin voll zu zahlen ist", argumentiert van Bebber.

Hier liegt er allerdings falsch, wie der Kreis auf Nachfrage noch einmal bestätigte. "Gemäß unserer Satzung bleibt die Beitragsfreiheit der Geschwisterkinder auch dann erhalten, wenn ein Kind in das beitragsfreie dritte Kindergartenjahr kommt", erläutert Sprecherin Elke Sanders. Im Klartext: Ist das älteste Kind im beitragsfreien Jahr, sind alle Geschwister kostenfrei.

(zel)
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