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Football
2:3 beim Schlusslicht: SV Straelen greift wieder zum Taschenrechner

Straelen. Fußball-Landesliga: Die Grün-Gelben liefern in Hönnepel-Niedermörmter eine blutleere Vorstellung und orientieren sich plötzlich wieder nach unten. Von Volker Himmelberg

SV Hönnepel-Niedermörmter II - SV Straelen 3:2 (1:2). "Eigentlich möchte ich zu diesem Spiel gar nichts sagen." Tat Ilja Ludenberg, Sportdirektor des Fußball- Landesligisten SV Straelen, dann aber doch und fasste seine maßlose Enttäuschung in klare Worte. "Mit einer solchen Einstellung holt man in dieser Liga keinen einzigen Punkt."

Und zwar auch nicht beim Tabellenletzten. Nach der gestrigen Niederlage bei der Reserve des SV Hönnepel-Niedermörmter, die nur noch eine winzige Chance auf den Klassenerhalt besitzt, greift der SV Straelen plötzlich wieder zum Taschenrechner. "Spätestens jetzt muss jedem klar sein, dass wir noch nicht gerettet sind", warnt Ludenberg.

Fünf Spiele vor Saisonende haben die Grün-Gelben noch sieben Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 15. Diesen nimmt aktuell die Spielvereinigung Odenkirchen ein, die gestern dem Titelaspiranten FSV Duisburg ein 0:0 abtrotzte. Ab sofort muss der SV Straelen aufpassen, dass der Vorsprung nicht weiter schmilzt - sonst droht das große Zittern.

Seit gestern hat die Mannschaft zudem einen Angstgegner, der einen Namen hat: Daniel Beine. Der Spielertrainer des Neulings, der zur kommenden Saison die erste Mannschaft des SV Hö.-Nie. übernimmt, erzielte alle drei Treffer für den Abstiegskandidaten. Schon zum 3:2-Erfolg im Hinspiel hatte Beine zwei Tore beigesteuert. Ludenberg: "So etwas passiert, wenn man in der Abwehr vogelwild herumläuft."

Dabei hatte es phasenweise noch ganz gut für den SV Straelen ausgesehen. Beines Führungstreffer aus der 18. Minute verwandelten Sebastian Clarke (36.) mit einem Abstauber und Randy Grens (45.) in eine 2:1-Pausenführung. Doch in der zweiten Hälfte fielen die Grün-Gelben wieder in die Lethargie zurück und kassierten nach zwei weiteren Beine-Treffern eine letztlich verdiente Pleite. Weitere schlechte Nachricht für den SVS: David Kalokoh erlitt kurz nach seiner Einwechslung eine Knieverletzung.

SV Straelen: Gbur - Rix, Lukaschek, Cox, Laarmanns, Nabbefeld (71. Kalokoh, 78. Trappe), Schütze, Schulz (70. Aarts), Clarke, Pütz, Grens.

Quelle: RP
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