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Handball
Abstiegskandidat gegen Topfavorit: Im Derby sind die Rollen klar verteilt

Straelen. Handball-Landesliga der Männer: Grün-Gelb gegen Grün-Weiß - die ATV-Reserve plant in Straelen den nächsten Schritt in Richtung Meisterschaft.

SV Straelen - TV Aldekerk II (heute, 19.30 Uhr, Stadthalle). Unterschiedlicher könnte die Stimmungslage kaum sein. Auf der einen Seite der vor Selbstvertrauen strotzende Ligaprimus aus Aldekerk, der seine Aufgaben zuletzt mit spielerischer Leichtigkeit löste und mit drei Punkten Vorsprung auf Verfolger Grefrath schnurstracks in Richtung Verbandsliga marschiert. Und auf der anderen Seite der SVS, der nach zwei ebenso unglücklichen wie unnötigen Niederlagen im Kampf um den Klassenerhalt auf der Stelle tritt. Dementsprechend klar ist die Rollenverteilung im ewig jungen Derby, das heute um 19.30 Uhr in der Straelener Stadthalle angepfiffen wird.

"Wir nehmen die Favoritenrolle an. Doch muss sich meine Mannschaft darüber im Klaren sein, dass kein Spiel im Vorbeigehen gewonnen wird. Und in Straelen erst recht nicht", appelliert ATV-Coach Nils Wallrath an seine Schützlinge. Die Forderung ihres spielenden Chefs haben die Grün-Weißen in der laufenden Saison fast ausnahmslos erfüllt. "In Dülken hatten wir einen rabenschwarzen Tag. Das kann passieren. Die Niederlage in Biesel nicht. Da waren wir überheblich. Ich hoffe, die Jungs haben daraus gelernt", kommentiert Wallrath die beiden Ausrutscher des Titelanwärters. Die Gäste können im Derby aus dem Vollen schöpfen. In Stefan Heimes und Daniel Köffers sind auch die beiden nominellen Linksaußen wieder dabei.

Sein Straelener Kollege Dieter Pietralla sieht sich hingegen vor große Probleme gestellt. Die Grün-Gelben stecken nach den beiden Rückschlägen im neuen Jahr nach wie vor mitten im Abstiegskampf. "Die jüngsten Niederlagen waren bitter. Uns ist es aber immerhin gelungen, das Top-Team aus Dülken an den Rand einer Niederlage zu bringen. Und Süchteln haben wir 40 Minuten lang beherrscht", betont der Straelener Trainer. Im Hinspiel hatten die Grün-Gelben keine Chance und gingen in der Vogteihalle mit 19:35 baden. Ein solches Debakel gegen den übermächtigen Lokalrivalen möchte Pietralla verhindern: "Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten wehrt. Wir müssen Widerstand leisten. Das sind wir uns und den Zuschauern schuldig."

(terh)
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