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Leichtathletik
Stadtlauf: Der Startschuss kann fallen

Leichtathletik: Stadtlauf: Der Startschuss kann fallen
Am 3. September verläuft der Sparkassen-Lauf wieder durch den historischen Ortskern von Wachtendonk. FOTO: Jürgen Venn
Wachtendonk. Der Wachtendonker Sparkassen-Stadtlauf geht in die nächste Runde. Sponsoren haben ihre Unterstützung bis 2020 zugesichert. Das Orga-Team der "NiersRunners" ist mit dem Planungsstand zufrieden. Anmeldungen ab sofort möglich. Von Sven van Bühren

Große Erleichterung bei den "NiersRunners" aus Wachtendonk. Der im Vorjahr schon längst abgeschriebene Sparkassen-Stadtlauf findet in diesem Jahr doch wieder statt.

Das große Event, das am 3. September ab 14 Uhr über die Bühne geht, steht vor der Tür und die Veranstalter vor den letzten Planungen. Aufatmen also bei allen Beteiligten und wahrscheinlich auch bei den Teilnehmern, die den Lauf im historischen Ortskern in den vergangenen Jahren zu schätzen gelernt haben. Denn der Wettkampf, den es seit 2003 gibt, ist den Erwartungen immer gerecht geworden.

Jedes Jahr aufs Neue erhielt der Organisator, der Laufverein "NiersRunners", fast ausschließlich positive Resonanz, so dass der Stadtlauf "nicht zu Ende gehen durfte", wie Pressesprecher Rainer Faulstich sagt. Die Gemeinde, Läufer, Bürger, aber auch Mitglieder der örtlichen Vereine haben sich in den vergangenen Monaten daran beteiligt, diesen sportlichen Tag erneut zu gestalten. Geplant wird der 14. Sparkassen-Stadtlauf, der aus fünf Einzelläufen über verschieden lange Distanzen besteht, diesmal von einem neuen Organisations-Team um Rainer Faulstich, Dieter Wies, Matthias Geiger, Josef Goetzens und Peter Luyven. Letzterer organisierte schon in den vergangenen Jahren erfolgreich mit und brachte dem diesjährigen Rest des Teams dann mehr oder weniger "das Laufen bei". Für Faulstich war direkt nach dem vergangenen Lauf klar: "Auch im Jahr 2017 muss er weiter stattfinden können."

Jedes Teammitglied hatte bisher eine eigene Baustelle, um die es sich erfolgreich gekümmert hat. Wie zum Beispiel die Technik, den Ablauf oder aber auch die Beschaffung der Urkunden und Pokale. Dies und noch vieles mehr sind schließlich Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches Lauf-Fest.

Wie Faulstich mitteilt, stehe schon das komplette Gerüst rund um den Lauf, und die Organisation befinde sich in der finalen Phase. Das Hauptproblem seien wohl wie jedes Jahr wieder die Kosten. Doch in puncto Geld sind die "NiersRunners" dieses Jahr sehr froh, neben der Sparkasse Krefeld als Hauptsponsor auch noch die Stadtwerke Krefeld als weiteren Unterstützer mit ins Boot geholt zu haben. Beide gaben ihre Zusage bis zum Jahr 2020, so dass eine Garantie gegeben sei, das Event vorerst weiter am Leben zu erhalten. Weiterhin helfen mehrere lokale Unternehmen mit, denen der Stadtlauf ebenfalls sehr am Herzen liegt.

Ein weiterer großer Punkt in Sachen Planung ist das Personal. Gerade hier engagieren sich erfreulicherweise sehr viele ehrenamtliche Helfer, so dass für ausreichende Unterstützung durch genügend helfende Hände gesorgt ist.

Dem bewährten Ablauf und dem Rahmenprogramm bleiben die "NiersRunners" jedoch treu. Die Streckenführung bleibt erhalten, wird abgesperrt und verläuft wie gewohnt durch den Ortskern in historischer Umgebung. Deshalb sind die Straßen in diesem Zeitraum für Autos gesperrt. Abseits der Strecke stehen den Zuschauern und Teilnehmern Kaltgetränke, Kuchen und Gegrilltes zur Verfügung. Daneben wird den Kindern ein großes Angebot gemacht, wie eine Hüpfburg zum Austoben, eine Schminkstation und weitere Belustigungen. Die "NiersRunners" erhoffen sich ebenfalls aufkommende Stimmung, die unter anderem durch die Kinder, über die Erwachsenen bis zu den Läufern reichen soll, um auch dem Spaß, der mit eine große Rolle spielt, seinen Platz einzuräumen.

"Des Weiteren wollen wir auch auf die Jugend setzen und den Nachwuchs fördern", sagt Faulstich, denn "nicht umsonst bestand schon in den vergangenen Jahren das Teilnehmerfeld größtenteils aus jüngeren Läufern." Inzwischen liegt die Zahl der Voranmeldungen bei 75. Doch erfahrungsgemäß würden sich die meisten erst gegen Ende anmelden, erklärt Faulstich, da zur Zeit noch Ferien sind und sich noch viele im Urlaub befinden. "Mal sehen, ob die Teilnehmerzahl wieder im Bereich der vorigen Jahre liegen wird." Wieder ist für jedes Alter etwas dabei. Kleine Geschenke und Preise erhalten die jeweils drei Bestplatzierten der Altersgruppen.

Dieses Jahr werden ebenfalls die Kreismeisterschaft und die Wachtendonker Stadtmeisterschaft ausgerichtet, die Teil des 14. Sparkassen-Stadtlaufes sind. Die Zeitnahme erfolgt erneut durch die Firma "taf-timing", so dass die Läufer ihre Resultate sehr schnell nach Erreichen der Ziellinie einsehen können. Dem Sportevent steht somit nichts mehr im Wege, und alle fiebern dem großen Highlight der Läuferszene entgegen.

Nur das Wetter muss noch mitspielen, doch auch darauf sei man vorbereitet. Bleibt nur noch zu sagen: Lasset die "Spiele" am 3. September beginnen und das Event erfolgreich "weiterlaufen".

Quelle: RP
 
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