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Geldern
Eine Reise in die deutsche Geschichte für Gäste von nah und fern mit der Kolpingsfamilie

Geldern. GELDERN Die Kolpingsfamilie Geldern hatte einen Bus gechartert, um gemeinsam mit vielen Flüchtlingen eine Reise in die deutsche Geschichte zu machen. Leider seien 18 angemeldete Flüchtlinge nicht aufgetaucht, bedauern die Organisatoren, "so dass einige Plätze im Bus unbesetzt blieben und der Bus sich erst nach einer kurzen Wartezeit in Bewegung setzte. Bodo Polixa begrüßte die Kolpingsmitglieder, den 1.

Vorsitzenden Michael Gawellek und die Flüchtlinge aus den verschiedensten Nationen. Das erste Ziel war das Haus der Geschichte in Bonn. Die Teilnehmer waren schnell in zwei Gruppen aufgeteilt, und die Führung wurde in englischer und deutscher Sprache durchgeführt. Es war ein hervorragender Einblick und Rückblick in die deutsche Geschichte, und so manch einem älteren Kolpingsmitglied standen bei einigen Erinnerungen an die Kriegszeit Tränen in den Augen.

Aber auch die Flüchtlinge wurden beim Anblick der fürchterlichen Zerstörungen der deutschen Städte bedächtig ruhig und lauschten den lebendigen Erläuterungen der Museumsbegleiterin. Zu tiefst beeindruckt stiegen dann alle nach mehr als zwei Stunden in den Bus, um weiter nach Ahrweiler zu reisen. Dort hieß es erst einmal: hinauf auf dem Berg. Zügig kamen alle oben an und versammelten sich vor dem Eingang des ehemaligen Regierungsbunkers.

Für die älteren Teilnehmer und Gehbehinderten war ein Taxi bestellt, so dass alle an der Führung teilnehmen konnten. In zwei Gruppen wurden dann alle durch den erst vor acht Jahren frei gegebenen atombombensicheren, geheim gehaltenen Regierungsbunker geführt. Hier spürte man dann die Nachkriegszeit pur und die Angst vor einem neuen Krieg mit verheerenden Folgen. Gut geschulte Führungen ließen bei den Besuchern keine Langeweile aufkommen, und schnell waren wiederum fast zwei Stunden vergangen.

Bereichert mit viel neuem Wissen und Erkenntnissen über die Bundesrepublik Deutschland konnten sich dann alle noch einmal in Ahrweiler die Beine vertreten, bevor die Heimreise nach Geldern angetreten wurde. Dankbar verabschiedeten sich die Gäste von der Kolpingsfamilie.

Quelle: RP
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