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Grevenbroich
Achtung: Hier wird gebuddelt

Grevenbroich: Achtung: Hier wird gebuddelt
Der Traum vom Eigenheim muss in Grevenbroich kein Traum bleiben: In etlichen Stadtteilen stehen Baugrundstücke zur Verfügung. FOTO: NGZ
Grevenbroich. Mit den steigenden Temperaturen rollen auch die Bagger im Stadtgebiet wieder an. Frostschäden müssen behoben, marode Leitungen ausgewechselt werden. Die NGZ sagt, wo gebaut wird und welche Beeinträchtigungen es gibt. Von Wiljo Piel

Im Stadtgebiet sind die Bagger unterwegs. Stromleitungen müssen repariert, Wasserrohre ausgewechselt und Straßenschäden behoben werden. Das bringt Beeinträchtigungen für den Verkehr mit sich. Die NGZ sagt, wo gebaut wird und welche Straßen von Autofahrern in den nächsten Wochen gemieden werden sollten.

In Gustorf ist das Gas- und Wasserwerk (GWG) im Einsatz. Auf der Kirchstraße muss die Hauptwasserzuführung erneuert werden. Der Grund: "Die alte Gussleitung muss raus und gegen moderne Kunststoffrohre ausgetauscht werden", erklärt Horst Rüdiger. Der Leiter der Sparte Netzbetrieb geht davon aus, dass das Hauptrohr bis Ende der Woche verlegt ist, danach geht es an die Hausanschlüsse: "Die sind mindestens 50 Jahre alt und müssen erneuert werden", sagt Rüdiger. Er rechnet damit, dass GWG damit noch bis Mitte Mai zu tun hat. Autofahrer müssen den Abschnitt zwischen Erlen- und Fürther Straße umfahren, denn der bleibt vorerst gesperrt.

Auch auf der Schillerstraße im Stadtteil Orken wird die Hauptwasserleitung auf den neuesten Stand gebracht. Seit 50 Jahren liegen die alten Rohre unter der Erde, es wird Zeit für eine Modernisierung. "Unsere Bagger sind zurzeit auf einem gut 90 Meter langen Abschnitt tätig, sie werden voraussichtlich Ende März wieder abrücken", erklärt Horst Rüdiger. Bis dahin bleibt die Fahrbahn zwischen Richard-Wagner- und der Noithausener Straße gesperrt. In Gindorf wird das GWG jetzt ein neues Stromkabel unter der Straße "Zur Hammhöhe" verlegen. "Die 400-Volt-Leitung dort ist marode, es kam Weihnachten zu Störungen", erläutert Horst Rüdiger. Bis Ende diesen Monats soll das Leitungsnetz wieder auf Vordermann gebracht werden.

Während das GWG die Leitungen erneuert, arbeitet die Stadt ihre Frostschäden ab. Größter Brocken: Ab Montag, 8. März, wird die Nordstraße in Grevenbroich auf Vordermann gebracht. "Zwischen Hagelkreuz und Kreisverkehr hat die Deckschicht der Fahrbahn stark unter dem Frost gelitten, sie muss komplett erneuert werden", erklärt Bourzo Dehkordi vom Straßenbauamt. Die Folge: Die Straße wird bis zum 12. März – mit Ausnahme des Anliegerverkehrs – komplett gesperrt. Eine Umleitung wird über die Lindenstraße, die L 361 und die Kreisstraße 10 ausgewiesen. Das gleiche Problem gibt es in Wevelinghoven: Dort muss die Grevenbroicher Straße vom 15. bis 19. März vom Ortseingang bis zum Böhnerfeld für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Auch dort empfiehlt sich eine Umgehung über die L 361.

Noch bis Freitag dauern die Arbeiten auf der Hauptstraße in Neuenhausen an. Im Bereich der Kirche werden Straßenbauarbeiten fortgesetzt, die im Dezember wegen des Frosts eingestellt werden mussten.

Quelle: NGZ
 
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