| 00.00 Uhr

Grevenbroich
Bürgerstiftung renoviert die Spielspinne

Grevenbroich. Die Attraktion der Landesgartenschau wurde mit vielen Helfern wieder auf Vordermann gebracht.

20 Jahre sind ein stolzes Alter für eine Spinne - auch wenn es sich um eine Spielspinne handelt. Das Prachtexemplar, das zur Landesgartenschau 1995 für rund 100.000 Mark angeschafft worden war, musste runderneuert werden. Dem riesigen Spielgerät hatte unter anderem Rost arg zugesetzt. Gestern wurde die Attraktion in renoviertem Zustand offiziell vorgestellt - zu den Gästen gehörten Bürgermeister Klaus Krützen und seine Vorgängerin Ursula Kwasny.

Die Bürgerstiftung Grevenbroich hatte alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Spielspinne in einen guten Zustand zu versetzen. Vorsitzender Klaus-Jürgen Ruppert erinnerte sich gestern an den Schock, den erste Kostenvoranschläge ausgelöst hatten: "Die kalkulierten Kosten beliefen sich auf rund 100.000 Euro." Die roten "Spinnenbeine" waren rostig geworden, hinzu kamen Schäden an der Kletterkugel, außerdem mussten gesetzliche Auflagen erfüllt werden, die es vor 20 Jahren noch nicht gegeben hatte.

Projektleiter Eberhard Uhlig hatte es geschafft, dass viele Menschen den Ehrgeiz hatten, die Spinne wieder in Top-Form zu bringen - darunter Privatleute und Firmen sowie die Wirtschaftsbetriebe Grevenbroich. Er erinnerte unter anderem an das Engagement der Firma Hydro, die Azubis mit Spaten geschickt hatte, um Einzelteile freizulegen. "Die gesamte Aktion ist auch ein gutes Beispiel für den Zusammenhalt in der Bürgerschaft", sagte Uhlig.

Er bedankte sich bei Geldgebern wie der Sparkasse und allen, die ihre Arbeitskraft eingebracht hatten. Die Mittel reichten sogar aus, um weitere Spielgeräte wie eine Vogelnestschaukel zu beschaffen. Bürgermeister Klaus Krützen lobte das Projekt: "Es ist wichtig, dass sich Kinder an der frischen Luft bewegen."

(barni)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Grevenbroich: Bürgerstiftung renoviert die Spielspinne


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.