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Grevenbroich
Erste Eigentümer ziehen zum Jahresende in die "Living City"

Grevenbroich. Zum Ende des Jahres sollen die ersten Eigentümer in das neue, rund 6,9 Millionen Euro teure Doppelhaus an der Ecke Ostwall/Am Zehnthof einziehen. Obwohl die Zeit drängt, blickt Bauherr Stefan Pick gelassen auf den Terminkalender. "Das ist gut zu schaffen", sagt er. Denn die Rohbauarbeiten sind in den vergangenen drei Monaten zügig vorangeschritten. Zurzeit werden die Fenster eingebaut, parallel dazu laufen Elektro- und Sanitärinstallationen. "Alles geht gut voran, die Firmen machen einen prima Job", lobt Pick. Die meisten dort tägigen Unternehmen sind in Grevenbroich beheimatet.

Das Doppelhaus mit 23 Wohnungen und einem Ladenlokal, das eine Versicherungsagentur beziehen wird, ist in prominenter Lage zu finden - zwischen dem Markt und dem Montanushof. "Die Nachfrage ist groß, was sicherlich auch an dem außergewöhnlich guten Standort liegt", sagt Stefan Pick. 70 Prozent der zwischen 65 und 135 Quadratmeter großen Wohnungen sind bereits veräußert worden. "Die Käufer kommen größtenteils aus Grevenbroich und Umgebung", berichtet Pick.

Zum großen Teil ist es die "Generation 60 plus, die sich für die Wohnungen im Zentrum der Stadt interessiert. "Viele ältere Menschen wollen in die City ziehen, wenn ihnen ihr Haus und der Garten zu groß geworden sind", weiß Pick. Darüber hinaus seien es aber auch Interessenten in der Altersstufe "Mitte 40", die eine Wohnung in der Innenstadt kaufen, um sie zu vermieten und später selbst zu nutzen.

In der unmittelbaren Nachbarschaft von Ständehaus und City-Kirche will das Unternehmen "Pick Projekt" mit dem Neubau unter dem Titel "Zehnthof - Living City" einen städtebaulichen Akzent setzen. "Wir werden das Eckgrundstück betonen und zugleich dem Straßenverlauf des Ostwalls eine städtebauliche Kante verleihen", sagt Pick. Die Einmündung zum Zehnthof wird durch einen Klinker-Kubus geprägt, zum Markt hin wird das Gebäude abgestaffelt, dort soll auch ein mit einer Hecke abgetrennter Garten entstehen. Mit den Ausschachtungsarbeiten wurde bereits im November begonnen. "An historischem Standort", wie Pick meint. Doch ursprüngliche Befürchtungen, dass Teile der alten Stadtmauer zu Tage treten könnten, bewahrheiteten sich nicht.

(wilp)
 
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