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Grevenbroich
Gebühren für Müll und Winterdienst in der Stadt sollen konstant bleiben

Grevenbroich: Gebühren für Müll und Winterdienst in der Stadt sollen konstant bleiben
Abfall- und Straßenreinigungsgebühren sollen 2018 unverändert wie im Vorjahr bleiben. FOTO: Busch
Grevenbroich. Gute Nachrichten für Grevenbroicher: Sowohl die Abfallgebühren als auch die Gebühren für Straßenreinigung und Winterdienst sollen im Jahr 2018 konstant bleiben. Das empfehlen der Umwelt- beziehungsweise der Bauausschuss dem Stadtrat, der am Donnerstag, 14. Dezember, tagt. Von Carsten Sommerfeld

Zum Anfang dieses Jahres hatte die Stadt die Gebühr für die graue Tonne reduzieren können. Grund dafür war, dass der Rhein-Kreis Neuss das Depotentgelt für Rest- und Sperrmüll gesenkt hatte. Für 2018 sinkt das Deponieentgelt erneut - von 175 auf 172,39 Euro je Tonne. Allerdings haben die Abfallmengen zugenommen, die Folge: "Die Stadt Grevenbroich konnte die Abfallgebühr konstant halten, für eine weitere Senkung war jedoch kein Raum", betont Stadtsprecher Robert Jordan.

Für ein 80-Liter-Gefäß beispielsweise sollen weiterhin 118,56 Euro bei 20 Leerungen im Jahr bezahlt werden. Die 120-Liter-Tonne schlägt wie bisher mit 179,56 Euro bei 28 Abfuhren, die 240-Liter-Tonne mit 357,63 Euro bei 37 Leerungen im Jahr zu Buche.

Unklar ist, wie sich die Abfallgebühren in der weiteren Zukunft entwickeln. Denn die Entsorgungsleistunen werden zum Januar 2019 europaweit neu durch die NEW Umwelt GmbH, an der die Stadt beteiligt ist, ausgeschrieben. Unverändert bleiben sollen 2018 auch die Gebühren für den Winterdienst. Der milde Winter 2016/17 hatte zu einem geringeren Streusalzverbrauch als geplant geführt. Für die künftigen Jahre können sogar 53.809 Euro zurückgelegt werden. Dadurch wird laut Stadtkämmerin Monika Stirken-Hohmann verhindert, "dass bei einem plötzlich auftretenden starken Winter es zu Gebührenerhöhungen kommt".

In der Streustufe eins sollen Anlieger wie bislang 1,53 je Frontmeter im Jahr bezahlen, in der Streustufe zwei 1,29 Euro. Konstant bleiben soll auch die Anlieger-Gebühr für die Straßenreinigung - sie liegt bei 1,81 Euro je Frontmeter jährlich. In diesem Bereich wurde ein Überschuss in Höhe von 9142 Euro erreicht, der als Ausgleich für kommende Jahre genutzt werden kann.

Quelle: NGZ
 
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