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Grevenbroich
Grevenbroicher Verein organisiert "Zirkustag" für behinderte Kinder

Grevenbroich. Für einen Tag im Mittelpunkt stehen - und das eigene Schicksal für einige Stunden unwichtig werden lassen. Das war das Ziel des "Zirkustages", der jetzt vom Grevenbroicher Verein "Sternschnuppen" veranstaltet wurde. Etwa 100 behinderte Kinder, deren Eltern und Geschwister nahmen an der Aktion teil. Erstmals hatte Charlotte Häke auch Flüchtlinge eingeladen, die in der Stadt leben: "Diese Kinder und deren Familien, die auf ihrer Flucht oft schlimme Momente erleben mussten, haben einen solchen Tag mit besonderen Momenten mehr als verdient", erklärte die in Laach lebende Vorsitzende.

Dass die Teilnehmer richtige Manegenluft schnuppern konnten, dafür sorgten die Profis der "Zirkusfabrik Kulturarena" in Köln. Sie organisierten Workshops, in denen die kleinen Teilnehmer Luft- und Bodenartistik, Balance und Jonglage, aber auch Zauberei und Clownerie einstudieren konnten. Während dieser Zeit lernten sich die Eltern und Betreuer aus sieben Ländern kennen. "Das geschah teilweise mit Hilfe von Übersetzern, aber auch mit der ,Hand- und Fuß-Sprache'", berichtet Charlotte Häke.

Als Höhepunkt und Abschluss fand die große Zirkustag-Präsentation statt, bei der alle Kinder - mit und ohne Handicap - ihre in den Workshops erworbene Kenntnisse und Kunststücke vorführten. Zudem wurde ein vorher gelerntes "Sternschnuppen"-Lied mit vier Schlagzeugen, vielen Gitarren und einem Klavier aufgeführt.

"Wir waren uns einig, dass dieser ,Zirkustag' eine Fortsetzung finden muss. Die Planungen für die nächste Veranstaltung haben bereits begonnen", erklärt Häke. Nach wie vor ist der Verein auf der Suche nach Sponsoren, die solche Veranstaltungen möglich machen können. Der Verein informiert im Internet unter der Adresse www.sternschnuppen-fuer-behinderte-Kinder.de.

Quelle: NGZ
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