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Grevenbroich
Kellerbrand fordert fünf Verletzte

Kellerbrand in Grevenbroich
Kellerbrand in Grevenbroich FOTO: Dieter Staniek
Grevenbroich. Fünf Leichtverletzte forderte am Montagmorgen ein Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Gürather Straße in Grevenbroich-Neurath, rund 30 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Nach dem Feuer nahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache auf.

Nach ersten Erkenntnissen führte möglicherweise der unsachgemäße Umgang mit offenem Feuer zu dem Brand. "Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung lagen nicht vor", so eine Polizeisprecherin.

Dichter Rauch drang aus den Kellerfenstern, als die Einsatzkräfte eintrafen – auch das Treppenhaus war verraucht. "Ein Mann kniete in der Dachrinne in rund zehn Metern Höhe", schildert Feuerwehr-Einsatzleiter Michael Wolff. "Er war vor dem Rauch wohl durch ein Fenster auf das Dach geflüchtet. Es bestand die Gefahr, dass die Rinne abbrach, wir haben den Mann mit der Drehleiter gerettet". Vier andere Bewohner hatten sich zu dieser Zeit bereits ins Freie geflüchtet. Der Rettungsdienst versorgte sie vor Ort und brachte sie mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungs ins Krankenhaus. Ein Feuerwehrtrupp kontrollierte Treppenhaus und Wohnungen, niemand befand sich mehr im Haus.

Andere Feuerwehrleute gingen gegen die Flammen vor. "In einem Kellerraum brannten sechs Kubikmeter Unrat. Um was es sich genau gehandelt hat, konnten wir nicht mehr feststellen", berichtet Michael Wolff. Mit Lüftern trieb die Feuerweh den Rauch aus dem Haus. "Die Wohnungen sind zurzeit unbewohnbar", so der Einsatzleiter.

Im Zusammenhang mit dem Brand weist die Feuerwehr darauf hin, wie wichtig es ist, Häuser mit Rauchwarnmeldern auszustatten – damit Bewohner im Brandfallrechtzeitig alarmiert werden und sich retten können.

 

Hier geht es zu den Bildern vom Feuerwehreinsatz.

Update: Bei dem Brand wurden insgesamt fünf Personen verletzt. Zunächst hatten wir von drei Verletzten berichtet.

(cso)