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Grevenbroich
Neue technische Probleme im Parkhaus Coens-Galerie

Grevenbroich. Tagelang legte der Cyber-Virus "Wanna Cry" das Parkhaus an der Coens-Galerie lahm. Das war im vergangenen Monat. Jetzt kämpft das Parkhaus im Herzen der Stadt mit neuen technischen Problemen. Allerdings mit einem vergleichsweise harmlosen: Ein nicht näher definiertes System-Problem macht es derzeit Parkhausnutzern unmöglich, sich den Einkauf in den zur Shopping-Mall gehörenden Läden auf ihren Parkscheinen gut schreiben zu lassen.

Bereits bei der Einfahrt wird der potenzielle Kunde über den aktuellen Stand der Dinge informiert: "Wegen technischer Probleme zurzeit keine Vergütung in den angeschlossenen Geschäften möglich", ist dort kurz und bündig zu lesen. Für gewöhnlich vergüten die zum Verbund gehörenden Läden es ihren Kunden, wenn sie an der Kasse beim Bezahlen ihr Ticket vorlegen. Gemäß der von Betreiber Q-Park ausgehängten allgemeinen Geschäftsbedingungen macht sich der Bonus bezahlt. Die ersten 30 Minuten Parkzeit, die mit 0,60 Euro zu Buche schlagen, werden dem Galerie-Einkäufer gut geschrieben. Wer also bis zu zwei Stunden einen der 395 Parkboxen an der Kölner Straße nutzt, berappt nicht 2,40 Euro, sondern nur 1,80 Euro. Allerdings, auch darauf wird in den aushängenden Geschäftsbedingungen ausdrücklich hingewiesen, ist diese Vergütung eine freiwillige Maßnahme der beteiligten Geschäftsleute - und kein Muss.

Nachdem im Mai nach der mutmaßlichen Cyber-Attacke tagelang das komplette Parkhaus quasi kostenfrei nutzbar war, dann die Geldautomaten nur Münzen und EC-Karten, aber keine Scheine akzeptierten, ist das nun das dritte Problem in Folge, das Betreiber Q-Park vor Herausforderungen stellt.

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