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Grevenbroich
Ölfilm auf der Erft setzt 17 Feuerwehrleute in Marsch

Grevenbroich. Ein Ölfilm auf der Erft rief Montagnachmittag die Feuerwehr auf den Plan. Wasserproben ergaben, dass keine Gefahr bestand. "Bei dem Film, der auf dem Fluss trieb, handelte es sich um biologisch abbaubares Öl", sagte Einsatzleiter Axel Hesseln.

Das Öl war bei Reparaturarbeiten in der Nähe des Bahnübergangs am Bend ins Wasser getreten. Dort repariert der Erftverband zurzeit eines seiner Stauwehre. Der Film trieb bis zur Apfelwiese im Landesgartenschaugelände. 17 Feuerwehrleute der hauptamtlichen Wache sowie der Löschzüge Grevenbroich und Wevelinghoven rückten gegen 14.15 Uhr aus und entnahmen Wasserproben an verschiedenen Stellen des Flusses. Auch Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde und Polizeibeamte waren vor Ort. "Zum Glück handelte es sich um Bio-Öl – also um nichts, was das Wasser verschmutzen könnte", sagte Hesseln.

Ende des vergangenen Jahres waren die Hydraulikzylinder an dem 40 Jahre alten Stauwehr ausgefallen. Der Erftverband rechnet damit, dass die Reparatur noch bis zu zwei Wochen andauern kann.

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