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Grevenbroich
Penetrantes Piepsen nervt viele Anwohner der City

Grevenbroich. Laute Piep-Geräusche stören seit einigen Tagen viele Anwohner der Grevenbroicher Innenstadt. Der penetrant nervende Ton, der von der Schlossbad-Baustelle immer wieder in die City dringt, ist von morgens bis nachmittags zu hören. Und mancher fragt sich, wie lange er noch ertragen werden muss.

Die Ursache des Geräuschs sind - das sagt der Bauherr GWG Kommunal - sogenannte Rückfahrwarner, die zur Ausstattung der Lastwagen gehören, die zurzeit tonnenweise Erdaushub abtransportieren. "Am Tag sind etwa 30 Lkw im Einsatz", sagt GWG-Sprecherin Ursula Wolf-Reisdorf: "Das Piepsen ist sicherlich nervig. Es dient aber beim Rückwärtsfahren der großen Fahrzeuge der Sicherheit von Fußgängern, die sich im toten Winkel befinden und von den Fahrern nicht gesehen werden könnten." Während der Aushubarbeiten werden insgesamt 100 Lastwagen die Schlossbad-Baustelle verlassen. Wolf-Reisdorf rechnet damit, dass Mitte nächster Woche die Aushubarbeiten beendet werden können. Dann soll wieder Ruhe herrschen.

Der Abraum aus der Baugrube wird teilweise auf eine Deponie gefahren. Einen anderen Teil transportieren die Lastwagenfahrer zur GWG-Zentrale an der Nordstraße. "Hinter einem unserer Betriebsgebäude wird das Gelände eingeebnet und eine Blumenwiese geschaffen", berichtet Wolf-Reisdorf.

Nachdem die Archäologen nach fast einem Jahr ihre Arbeit beendet haben, geht der Bau des Schlossbades nun endlich weiter. Zurzeit wird die fünf Meter große Baugrube ein Stück erweitert, danach wird der Boden verdichtet. In Kürze dürfte es aber wieder lauter werden, wenn die Bohrarbeiten für 220 rund acht Meter lange Betonpfähle beginnen, die aus statischen Gründen erforderlich sind. Voraussichtlich im Juli soll der Rohbau starten.

Nach den Plänen von GWG-Geschäftsführer Willi Peitz soll das neue Schlossbad zum Schuljahresbeginn, spätestens im November 2018 fertiggestellt werden. Einen ausführlichen Bericht über den Stand der Dinge nach dem Abzug der Archäologen will Peitz im Rahmen der nächsten Sitzung des Sport- und Bäderausschusses am 28. Juni abgeben.

(wilp)
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