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Grevenbroich
Schädlings-Experte kämpft gegen Ratten in Gustorf

Grevenbroich. Nachdem sich Anwohner und Geschäftsleute über eine massive Rattenplage auf dem Wiler in Gustorf beschwerten, hat die Stadt den Schädlingsbekämpfer Dirk Piepenbrink eingeschaltet. Er versucht nun, der Nagerpopulation den Garaus zu bereiten.

"Ich habe bereits vormittags mehrere Ratten über den Bürgersteig laufen sehen - das ist für diese Zeit untypisch und deutet auf einen sehr starken Befall hin", sagt der Experte. Piepenbrink geht davon aus, dass die Ratten unter der ehemaligen katholischen Grundschule hausen. Er hat daher im Umfeld des Gebäudes zehn Köderstationen aufgestellt, sechs weitere will er heute platzieren. Wie lange sein Kampf gegen die Nager dauern wird, kann der Schädlingsbekämpfer zurzeit noch nicht sagen: "Das hängt vom Befall ab und wie gut die Köder angenommen werden. Wahrscheinlich wird die Aktion wohl einige Wochen in Anspruch nehmen." Die Größe der Rattenpopulation könne er nur schwer einschätzen: "Ich tippe mal darauf, dass es zwischen 50 und 100 Tiere sein könnten, aber das ist nur eine Vermutung." Dirk Piepenbrink will die aufgestellten Köderstationen nun täglich kontrollieren und gegebenenfalls tote Ratten einsammeln. Zudem möchte der Schädlingsbekämpfer die Anlieger regelmäßig auf dem Laufenden halten.

Wie Rathaussprecherin Ines Hammelstein gestern erklärte, habe die Stadt bereits im Mai und Juni auf Beschwerden über Ratten reagiert. Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe hätten daraufhin Köder in der Kanalisation ausgelegt - nicht aber auf dem Gelände der Schule.

Das Gebäude hat die Stadt bereits an die Erftsiedlungs-Genossenschaft verkauft, die dort den Bau von 18 Wohnungen plant.

(wilp)
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