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Grevenbroich
Stadt plant eine Verkehrsuntersuchung für Wevelinghoven

Grevenbroich: Stadt plant eine Verkehrsuntersuchung für Wevelinghoven
Erörterungstermin an der Wevelinghovener Ortsdurchfahrt. FOTO: Lber
Grevenbroich. Für Wevelinghoven soll eine Verkehrsuntersuchung erstellt werden - das ist ein Ergebnis eines Besichtigungstermins in der Gartenstadt. Rund 20 Vertreter aus Politik, Stadtverwaltung, des Fahrrad-Clubs, von Verkehrsunternehmen sowie der Behindertenbeauftragte Christoph Meyer begutachteten auf Einladung von Bürgermeister Klaus Krützen die Verkehrsprobleme in der Ortsdurchfahrt - und erlebten hautnah, wie stark auf Post- und Oberstraße der Berufsverkehr ist.

Deutlich wurde aber auch, dass es eine schnelle Lösung für das Nadelöhr nicht geben wird. "Wir planen eine Untersuchung des Verkehrs sowohl auf der Post- und Oberstraße, als auch auf den parallel verlaufenden Straßen, der Ost- und Unterstraße", erklärte Fachbereichsleiter Peter Mühlenbruch. Dabei soll es um die Verkehrsströme und die Aufteilung des Straßenraums in der Ortsdurchfahrt gehen. Denkbar sei eine Neugestaltung mit mehr Platz für Passanten und Grün.

Die CDU, die seit längerem für die Verkehrsprobleme Lösungen sucht, begrüßt, "dass der Bürgermeister den Termin anberaumt hat", sagte Ortsverbandschef Uwe Holl. Ein "gesamtheitliches Konzept" sei die einzig richtige Vorgehensweise. "Wir fordern schnellstmögliche Schritte, die zur Entspannung der Verkehrssituation beitragen", meinte Holl. Er betont, dass es keine "massive Reduzierung" der Parkplätze geben dürfe. Zudem habe der Termin bestätigt, dass der Lückenschluss L 361n kommen muss. Wir erwarten von der Verwaltung, dass sie sich dafür stark macht."

Schockiert sei er, dass die Grünen den Lückenschluss ablehnen, sagte Holl. "So steht es in unserem Wahlprogramm", bestätigt Grünen-Ratsherr Dieter Dorok. "Bei einem beträchtlichen Teil des Verkehrs im Ort handelt es sich nicht um Berufspendler, sondern Ziel- und Quellverkehr, etwa zum Einkaufszentrum."

Einige Lösungen sollen kurzfristiger umgesetzt werden: Behindertenbeauftragter Meyer hatte kritisiert, dass wegen Autos, die zum Teil auf dem Bürgersteig parken dürfen, der Raum für Rollstuhl- und Rollatorfahrer zu knapp sei. Geplant ist nun, dass an einem Engpass zwei Stellplätze wegfallen.

(cso-)
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