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Grevenbroich
Stadt soll Bobbolandia-Areal an Pächter verkaufen

Grevenbroich: Stadt soll Bobbolandia-Areal an Pächter verkaufen
Bobbolandia wurde vor zwei Jahren in Neurath eröffnet. FOTO: ATI
Grevenbroich. Die FDP will das Freizeitangebot langfristig an Grevenbroich binden. Die Verwaltung soll Verhandlungen mit dem Betreiber des Bobbolandia-Freizeitparks aufnehmen. Von Carsten Sommerfeld

Die Stadt soll mit dem Betreiber des Bobbolandia-Freizeitparks über einen Verkauf des früheren Wellenfreibadgeländes an den Pächter sprechen. Das beantragt die FDP-Fraktion im Hauptausschuss am Donnerstag. "Bobbolandia wird durch kontinuierliche Investitionen des Pächters als attraktives Angebot für Familien mit Kindern weiterentwickelt. Unser Ziel sollte es sein, dieses Freizeitangebot langfristig an Grevenbroich zu binden", erläutert Fraktionschef Markus Schumacher. Zudem habe die Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) empfohlen, das Gelände nach Möglichkeit an den Nutzer zu veräußern. "Und für den Pächter könnte ein Kauf betriebswirtschaftlich sinnvoll sein", sagt Schumacher.

Noch ist die Stadt nicht auf den Betreiber des 2015 eröffneten Freizeitparks zugegangen. Vor dem Start "hatten wir die Option zu pachten oder für einen geringen Betrag zu kaufen", sagt Kai Fischer, einer der Geschäftsführer. Eine konkrete Kaufsumme sei nicht genannt worden. "Wir haben uns für Pachten entschieden, um das wirtschaftliche Risiko gering zu halten", erklärt Fischer. Der Pachtvertrag laufe über 20 Jahre. "Und wir haben ein Vorkaufsrecht. Wenn die Stadt mit einem Vorschlag auf uns zukommt, werden wir darüber nachdenken. Aber der Preis mus stimmen."

Nach zwei Jahren Erfahrung auf dem 60.000-Quadratmeter-Areal sagt Fischer: "Es läuft super, an guten Tagen kommen 3000 Menschen." Familien kämen aus dem Kreis, aus Köln, Aachen und vielen anderen Städten. An einigen Tagen hätten wegen des großen Zustroms die Türen zwischendurch geschlossen werden müssen, bevor die nächsten Besucher eingelassen werden konnten. "Am Vatertag mussten wir gegen 13 Uhr den Eingang schließen, es ging nichts mehr", schildert Fischer.

In diesem Jahr sei eine neue Attraktion in Betrieb genommen worden: eine 40 Meter lange Wellenrutsche. "Dafür haben wir einen sechsstelligen Betrag investiert."

Quelle: NGZ
 
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