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Grevenbroich
Trampelpfad soll ausgebaut werden

Grevenbroich. ISEK-Mittel für Ausbau von Weg zwischen Graf-Kessel- und Montzstraße. Von Andreas Buchbauer

Die Stadt plant den Ausbau des Verbindungsweges zwischen Graf-Kessel-Straße und Montzstraße. Der Trampelpfad, der hinter dem Platz der Republik verläuft, soll mit Fördermitteln aus dem Topf für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) umgestaltet werden. Dafür sind laut Verwaltung ISEK-Mittel in Höhe von 81 000 Euro bewilligt worden. Die entsprechenden Pläne werden in der morgigen Sitzung des Umweltausschusses vorgestellt. Das Gremium tagt ab 18 Uhr im Bernardussaal.

Vorgesehen ist, dass der neu gestaltete Weg 2,50 Meter breit ist. Er soll asphaltiert werden. Laut Verwaltung müssen aus Gründen der Verkehrssicherheit neun Bäume gefällt werden. Hinzu kommen weitere sieben Bäume, die aufgrund der geplanten Trassenführung weichen müssen. Diese Bäume würden jedoch - so geht es aus Unterlagen der Verwaltung hervor - bereits ohnehin durch zu engen Stand Defizite aufweisen. Weitere fünf Bäume müssten noch von einem Gutachter auf ihre Standsicherheit geprüft werden. Zudem müssen Sträucher gerodet werden. Es ist geplant, mittelhohe Sträucher auf der Böschungskante des Flutgrabens nachzupflanzen.

Das ISEK, das bis 2019 umgesetzt werden soll, ist von zentraler Bedeutung für die geplante Aufwertung der City. Erste Fördermittel in Höhe von 356 700 Euro hat das Land NRW bereitgestellt. Die Mittel stammen aus dem Städtebauförderprogramm des Landes. 40 Prozent der Gesamtkosten, die sich auf bis zu 5,3 Millionen Euro belaufen sollen, muss die Stadt tragen. Bis Jahresende soll das Konzept abgerundet und mit der Detailplanung begonnen werden. Der neue Innenstadtmanager Michael Karutz von der Beratungsgesellschaft Cima fungiert als Ansprechpartner für Händler, Dienstleister und Hauseigentümer sowie als Bindeglied zur Stadtverwaltung. Das Maßnahmengebiet wird in drei Kernbereiche unterteilt: Bahnhofsquartier, Montz-Viertel und Kerninnenstadt.

Im Umweltausschuss wird morgen zudem über die Aufwertung der Platzquerung zwischen Montanushof und Zünftestraße diskutiert.

Quelle: NGZ
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