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Grevenbroich
Wieder ein Loch auf einer Grevenbroicher Straße

Grevenbroich: Wieder ein Loch auf einer Grevenbroicher Straße
Ein fast kreisrundes Loch tat sich an der Erftpromenade auf. FOTO: Von
Grevenbroich. Wirtschaftsbetriebe flicken Asphalt an der Erftpromenade. Aufbrüche haben die unterschiedlichsten Ursachen.

Und plötzlich tat sich wieder die Erde auf. Diesmal klaffte ein nahezu kreisrundes Loch von der einen auf die andere Minute auf dem Spazierweg an der Erftgalerie. Die Stadt sperrte den Gefahrenbereich mit Flatterband so lange ab, bis dass Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe die schadhafte Stelle wieder auffüllten.

Dass sich urplötzlich Löcher auf Grevenbroicher Fahrbahnen auftun, ist keine Seltenheit. Im Mai dieses Jahres klaffte ein Loch auf der Nordstraße in Grevenbroich, im vergangenen Jahr traf es die Goethestraße in Orken. Auch die "Elsener Mühle" in der Innenstadt war schon betroffen: Mit einem lauten Knall taten sich dort im Januar 2016 zwei, insgesamt vier Quadratmeter große Löcher auf - fast wäre ein Müllwagen eingebrochen.

Einige Jahre zuvor hatte sich auf der Äuelsbergstraße in Neurath ein Loch aufgetan, das einen Meter tief war. Ein noch größerer Schaden war im Dezember 2014 auf der Kreuzung Richard-Wagner-Straße in Orken entstanden. Dort war ein großes Loch entstanden, das eine mehrwöchige Sanierung erforderlich machte.

Sind die Grevenbroicher Straßen so marode, dass Fußgänger und Autofahrer jederzeit befürchten müssen, in Löcher zu fallen? Nein, sagt der zuständige städtische Dezernent Florian Herpel. Die bisher bekannt gewordenen Fälle hätten zwar mitunter für Aufsehen gesorgt, wären aber nichts Außergewöhnliches. Im Fall der Erftgalerie handele es sich lediglich "um ein klassisches Schlagloch", dort sei der Asphalt schwach geworden - vermutlich durch die jahrelangen Wirkungen von Frost, UV-Einstrahlung und starken Temperaturschwankungen.

"Das ist aber nur eine von vielen Möglichkeiten, die zu Löcher führen können", sagt Herpel. Seltener seien Wasserunterspülungen, die zum Einbrechen der Fahrbahn führen könnten. Mit einem schnellen Ausbessern sei es da nicht getan, es müsse saniert werden. Wie der Fall Richard-Wagner-Straße/Schillerstraße zeigte, dauert das nicht nur lange, sondern ist auch kostspielig.

(wilp)
 
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