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Hilden
8500 Sterne leuchten in Ohligs

Hilden: 8500 Sterne leuchten in Ohligs
Der 380 Kilogramm schwere Projektor ist nahezu fertiggestellt. In den kommenden Wochen stehen einige Tests an, bevor er nach Solingen geliefert werden kann. FOTO: Goto Inc.
Hilden. Das Galileum Solingen an der Tunnelstraße wird den Sternprojektor für das Planetarium wie geplant im Frühsommer 2018 in Empfang nehmen können. Am vergangenen Wochenende erreichten das Team der Sternwarte aus Japan Fotos des fast fertiggestellten Projektors Chronos II Hybrid.

Der Sternprojektor repräsentiert hochpräzise, innovative Technik, die im Bergischen Land sonst nirgendwo und in Europa erst in drei Planetarien zum Einsatz kommt. Sie ermöglicht eine gestochen scharfe Darstellung des Sternenhimmels und in Verbindung mit einer einzigartigen Videotechnik auch grandiose Filmeindrücke. Der japanische Hersteller Goto Incorporated hat den 380 Kilogramm schweren und in vier Achsen beweglichen Projektor nahezu fertiggestellt. Einige Wochen wird er umfangreichen Justierungen und Tests unterzogen und dann den Seeweg Richtung Deutschland antreten.

Der Projektor wird den Sternhimmel realistisch an die Innenseite der Planetariumskuppel mit zwölf Metern Durchmesser projizieren. Ergänzt wird er durch eine Laser-Videotechnik für die gesamte Kuppel. Mit modernster LED-Technik werden rund 8500 Sterne bis zur sechsten Helligkeitsklasse in brillanter Qualität projiziert. Das sind alle in einer absolut klaren Nacht weltweit mit bloßem Auge sichtbaren Sterne. Hinzu kommen Mond, Sonne und Planeten sowie 36 besondere Himmelsobjekte wie Gasnebel und Galaxien, die in klaren Nächten zu sehen sind.

Die Steuerung des High-Tech-Projektors erlaubt es, den Himmel zu jeder Zeit und an jedem Ort auf der Erde darzustellen. Ergänzt wird der Sternprojektor durch eine Ganzkuppel-Videotechnik, die sogenannte Full-Dome-Projektion. Mit der Software "Sky Explorer V4" von RSA Cosmos aus Frankreich sind virtuelle Flüge durch das Sonnensystem ebenso möglich wie beispielsweise die Betrachtung der Erde aus dem Weltall. Ein weiteres spannendes Detail: Die Kuppel des Galileums kann damit virtuell in jeden Ort der Welt verwandelt werden.

Quelle: RP
 
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