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Hilden/Haan
Arbeitslosenquote steigt im Kreis Mettmann leicht an

Hilden/Haan. Hilden und Haan sind mit Langenfeld und Monheim die Musterschüler mit der meisten Beschäftigung. Von Christoph Schmidt

Mit 6,2 % (Vorjahr 6,3%) weisen Hilden und Haan auch im Januar (nach Langenfeld/Monheim 6,1%) die niedrigste Arbeitslosigkeit im Kreis Mettmann auf. Von den 2824 arbeitslos gemeldeten Männern und Frauen wohnen 907 in Haan (Quote: 5,8 Prozent, plus 0,1 Prozent zum Vormonat) und 1917 in Hilden (Quote: 6,4 Prozent, minus 0,3 Prozent zum Vormonat). Zum Vergleich: Im Kreis Mettmann liegt die Quote der Arbeitslosen bei 6,7 Prozent. Sie stieg damit im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozent an. Für Marcus Kowalczyk, Chef der Agentur für Arbeit Mettmann, ist das keine Überraschung: "Befristete Verträge laufen zum Quartals- und Jahresende aus. Auch viele zweieinhalb- und dreijährige Ausbildungsverhältnisse sind im Dezember zu Ende gegangen. Die steigende Arbeitslosigkeit ist aber deutlich geringer als in den Vorjahren (-3,6% im Vergleich zum Vorjahr). Hinweise auf eine grundsätzliche Abschwächung der günstigen Entwicklung seien nicht zu erkennen. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Arbeitslosigkeit bei den 15- bis unter 25-Jährige um 10,2% im Kreis gesunken, berichtet Kowalczyk: "Eine Ausbildung ist der Grundstein zur Reduzierung der Jugendarbeitslosigkeit. Auch Programme wie Kein Abschluss ohne Anschluss tragen nun Früchte."

Der einzige Anstieg der Arbeitslosigkeit sei in der Gruppe der Ausländer zu verzeichnen. Aktuell sind 4451 Ausländer ohne Job, 158 oder 3,7% mehr als im Dezember.

Personen ohne Job aber in Qualifizierungsmaßnahmen werden nicht als arbeitslos gezählt. Rechnet man sie zu den Arbeitslosen hinzu, waren im Januar 20.995 Frauen und Männer unterbeschäftigt. Das entspricht einer Unterbeschäftigungsquote von 8,1% (+0,2% gegenüber Dezember 2015).

Quelle: RP
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